Failure to Pay Cost Advance Renders Appeal Inadmissible
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who challenged a decision from a cantonal court regarding an alleged deliberate serious violation of traffic regulations. Following the initial ruling, the individual was required to pay a court fee as a prerequisite for their appeal to the federal court. Although a deadline for the payment was extended, the individual ultimately failed to submit the required amount within the specified time frame, leading to the federal court's decision not to consider the appeal. Additionally, the court imposed costs on the individual for the proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Failure to Pay Cost Advance Renders Appeal Inadmissible: Following the initial ruling, the individual was required to pay a court fee as a prerequisite for their appeal to the federal court. Although a deadline for the payment was extended, the individual ultimately failed to submit the required amount within the specified time frame, leading to the federal court's decision not to consider the appeal. Additionally, the court imposed costs on the individual for the proceedings.
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KI-generiertThe appeal was not entertained because the cost deposit was not paid within the final deadline, as stated in the reasoning that leads to the decision not to enter upon the appeal.
The court ordered the appellant to pay the judicial costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_730/2018
Urteil vom 12. Oktober 2018
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Marcel Furrer,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Vorsätzliche grobe Verletzung der Verkehrsregeln; Willkür, Grundsatz in dubio pro reo; Kostenvorschuss, Nichteintreten,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 13. Juni 2018 (SB160253-O/U/ad-cs).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen ( Art. 62 Abs. 1 BGG ).
Dem Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 16. Juli 2018 eine Frist bis zum 23. August 2018 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- einzuzahlen.
Mit Eingabe vom 22. August 2018 ersuchte der Beschwerdeführer um eine Fristerstreckung bis zum 30. September 2018.
In Gutheissung dieses Gesuches setzte das Bundesgericht dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 23. August 2018 zur Bezahlung des Kostenvorschusses die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist an bis zum 1. Oktober 2018, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Die mittels Gerichtsurkunde versandte Verfügung konnte zugestellt werden.
Der Beschwerdeführer reagierte nicht. Da der Kostenvorschuss innert der Nachfrist nicht einging, ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 12. Oktober 2018
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill