Federal Supreme Court Dismisses Late Criminal Revision Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual, acting as the appellant, submitted a complaint against the decision of the Zurich Cantonal Court's First Criminal Chamber, related to a revision matter concerning non-compliance in a debt enforcement procedure. The appellant received the contested decision on May 14, 2019, and although the complaint was dated June 11, 2019, it was actually handed to the Swiss Post on June 14, 2019, surpassing the 30-day appeal deadline that ended on June 13, 2019. The individual did not claim an unintentional delay or request a deadline extension, resulting in the Federal Supreme Court declining to consider the complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Late Criminal Revision Appeal: The appellant received the contested decision on May 14, 2019, and although the complaint was dated June 11, 2019, it was actually handed to the Swiss Post on June 14, 2019, surpassing the 30-day appeal deadline that ended on June 13, 2019. The individual did not claim an unintentional delay or request a deadline extension, resulting in the Federal Supreme Court declining to consider the complaint.
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KI-generiertThe appeal was not proceeded upon according to the simplified procedure concerning inadmissible appeals.
No costs were levied in this decision.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_721/2019
Urteil vom 19. Juni 2019
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Statthalteramt des Bezirkes Bülach,
Bahnhofstrasse 3, 8180 Bülach,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Revision (Ungehorsam im Betreibungsverfahren); Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts
des Kantons Zürich, I. Strafkammer, vom 2. April 2019 (SR190003-O/U/cwo).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Eine Beschwerde an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ).
2. Gemäss Sendungsverfolgung der Post wurde der angefochtene Entscheid dem Beschwerdeführer am 14. Mai 2019 am Schalter zugestellt. Er hat den Empfang persönlich mit seiner Unterschrift quittiert. Die 30-tägige Beschwerdefrist begann folglich am 15. Mai 2019 zu laufen und endete am 13. Juni 2019. Die Beschwerdeeingabe trägt zwar das Datum vom 11. Juni 2019, sie wurde jedoch erst am 14. Juni 2019 der Schweizerischen Post übergeben und ist damit folglich verspätet (vgl. Art. 48 Abs. 1 BGG ). Dass der Beschwerdeführer die Frist unverschuldet verpasst hätte, macht er vor Bundesgericht nicht geltend. Er stellt auch kein Gesuch um Fristwiederherstellung. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
3. Ausnahmsweise werden keine Kosten erhoben ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird gegenstandslos.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. Juni 2019
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill