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6B_713/2013 KI-generiert

Forgery Case Followed by Prosecutor's Decision Not to Prosecute and Subsequent Dismissal of Appeal as Moot

Geschäftsnummer 6B_713/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by a company regarding alleged document forgery and other offenses against another corporation. The public prosecutor initially suspended the investigation pending a final decision on a related civil lawsuit between the parties. After the civil matter was resolved, the prosecutor decided not to pursue the criminal investigation further. The company subsequently filed an appeal against this decision, which was later dismissed by the court as the matter was considered resolved with the prosecutor's decision. This prompted the company to take the matter to a higher court, questioning the dismissal of their appeal against the suspension of the criminal proceedings.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Forgery Case Followed by Prosecutor's Decision Not to Prosecute and Subsequent Dismissal of Appeal as Moot: The public prosecutor initially suspended the investigation pending a final decision on a related civil lawsuit between the parties. After the civil matter was resolved, the prosecutor decided not to pursue the criminal investigation further. The company subsequently filed an appeal against this decision, which was later dismissed by the court as the matter was considered resolved with the prosecutor's decision. This prompted the company to take the matter to a higher court, questioning the dismissal of their appeal against the suspension of the criminal proceedings.

Schlagwörter

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Urkundenfälschungsverfahren Strafanzeige Strafverfahrenseinstellung Säumnis der Staatsanwaltschaft Beweislosigkeit Einstellung wegen Körperverletzung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not entered upon due to failure to meet the formal requirements specified in Art. 42 Abs. 2 BGG.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the judicial costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_713/2013

Urteil vom 19. August 2013

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________ AG,

Beschwerdeführerin,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich , Florhofgasse 2, 8001 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme einer Strafuntersuchung (Urkundenfälschung), Sistierung des Verfahrens, Gegenstandslosigkeit,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 7. Juni 2013.

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

1.

1.1. Die Beschwerdeführerin erstattete am 16. April 2012 Strafanzeige gegen eine Aktiengesellschaft wegen Urkundenfälschung und weiterer Delikte. Am 3. Mai 2012 sistierte die Staatsanwaltschaft See/Oberland das Verfahren, da es sich rechtfertigte, die rechtskräftige Entscheidung eines zwischen den Parteien im gleichen Zusammenhang geführten Forderungsstreits abzuwarten. Gegen die Sistierungsverfügung reichte die Beschwerdeführerin am 21. Mai 2012 beim Obergericht des Kantons Zürich Beschwerde ein.

Nachdem der Forderungsstreit rechtskräftig entschieden war, verfügte die Staatsanwaltschaft am 5. Februar 2013 die Nichtanhandnahme des Verfahrens. Dagegen reichte die Beschwerdeführerin ein Rechtsmittel ein.

Am 7. Juni 2013 schrieb das Obergericht die Beschwerde gegen die Sistierung vom 3. Mai 2012 als erledigt ab. Mit der Nichtanhandnahme des Strafverfahrens sei der Anfechtungsgegenstand dahingefallen.

Die Beschwerdeführerin wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, der Beschluss vom 7. Juni 2013 sei aufzuheben.

1.2. Vor Bundesgericht einzig zulässig ist die Frage, ob die Vorinstanz das kantonale Beschwerdeverfahren gegen die Sistierung des Strafverfahrens als erledigt abschreiben durfte. Damit befasst sich die Beschwerdeführerin nicht. Ihre Ausführungen, die ausschliesslich die materielle Seite des Strafverfahrens betreffen, sind unzulässig, weil diese nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens bildete und sich auch das Bundesgericht dazu nicht äussern kann. Die Beschwerde genügt den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.

2. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. August 2013

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Schneider

Der Gerichtsschreiber: Monn