Federal Supreme Court: Injured Party Lacks Standing to Appeal Discontinuation of Criminal Investigation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint against the decision of a cantonal court, which upheld the dismissal of a criminal investigation regarding the violation of business secrets and breaches of laws against unfair competition. The complainant, who claimed to be affected by these actions, sought to challenge the dismissal. However, the court determined that the complainant did not meet the necessary legal criteria to be considered a victim under the relevant legal provisions and, therefore, lacked the standing to appeal in this criminal matter. Consequently, the appeal was not accepted, and the complainant was ordered to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 81 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court: Injured Party Lacks Standing to Appeal Discontinuation of Criminal Investigation: The complainant, who claimed to be affected by these actions, sought to challenge the dismissal. However, the court determined that the complainant did not meet the necessary legal criteria to be considered a victim under the relevant legal provisions and, therefore, lacked the standing to appeal in this criminal matter. Consequently, the appeal was not accepted, and the complainant was ordered to bear the court costs.
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KI-generiertThe appeal was not admitted based on this procedural article.
The costs of the proceedings were imposed on the appellant.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_712/2007
Urteil vom 14. November 2007
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Schmid,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Einstellungsverfügung,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 3. Oktober 2007.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass eine Strafuntersuchung wegen Verletzung des Geschäftsgeheimnisses und Widerhandlung gegen das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb eingestellt und im angefochtenen Entscheid ein dagegen gerichteter Rekurs abgewiesen wurden. Die Legitimationsvoraussetzungen für die Beschwerde in Strafsachen sind in Art. 81 BGG festgelegt. Die Beschwerdeführerin bezieht sich insoweit auf Abs. 1 lit. b Ziff. 5 und 6 der genannten Bestimmung (Beschwerde S. 4 Ziff. 4). Ziff. 5 ist indessen nicht anwendbar, weil Opfer nur ist, wer durch die in Frage stehenden Straftaten in seiner körperlichen, sexuellen oder psychischen Integrität unmittelbar beeinträchtigt wurde (Art. 2 Abs. 1 des Opferhilfegesetzes), welche Voraussetzung bei den von der Beschwerdeführerin angezeigten Straftaten nicht erfüllt ist. Ziff. 6 ist ebenfalls nicht anwendbar, weil es der Beschwerdeführerin nicht um das Strafantragsrecht im Sinne von Art. 30 ff. StGB als solches geht. Die Beschwerdeführerin ist bloss Geschädigte und somit zur Beschwerde in Strafsachen nicht legitimiert ( BGE 133 IV 228 ). Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 14. November 2007
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: