Failure to Meet Substantiation Requirements for Appeal Against Timeliness Ruling
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed an appeal against a decision of the Cantonal Court of Aargau, which had dismissed their appeal due to a failure to submit a statement of appeal within the designated 20-day period. The individual subsequently submitted two documents to the Federal Court, raising various allegations against the authorities, including abuse of power and discrimination, but did not address the specific issue of why the Cantonal Court's decision to dismiss the appeal was incorrect. Consequently, the Federal Court determined that it could not consider the appeal as the submissions did not meet the required criteria for justification.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 399 Abs. 3 StPO, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Failure to Meet Substantiation Requirements for Appeal Against Timeliness Ruling: The individual subsequently submitted two documents to the Federal Court, raising various allegations against the authorities, including abuse of power and discrimination, but did not address the specific issue of why the Cantonal Court's decision to dismiss the appeal was incorrect. Consequently, the Federal Court determined that it could not consider the appeal as the submissions did not meet the required criteria for justification.
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KI-generiertThe appeal was not heard on the merits because it did not meet the requirements of Art. 42 para. 2 BGG, leading to a decision based on this procedural rule.
The decision notes that the reasoning of the appeal did not comply with the requirements of this article.
Applied to order that no court costs shall be levied.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_710/2018
Urteil vom 11. Juli 2018
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari,
als präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X._______,
Beschwerdeführerin,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau,
Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichteintreten auf Berufung (mehrfache Widerhandlung gegen das Tierschutzgesetz usw.); Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, vom 24. Mai 2018 (SST.2018.92 /BB).
Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:
1. Das Obergericht des Kantons Aargau trat auf eine Berufung nicht ein, weil innert der vom 22. März bis 10. April 2018 laufenden 20-tägigen Frist ( Art. 399 Abs. 3 StPO ) keine Berufungserklärung einging.
Die Beschwerdeführerin wendet sich mit zwei Eingaben vom 24. und 26. Juni 2018 (Poststempel 6. Juli 2018) an das Bundesgericht.
2. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die beschwerdeführende Partei hat mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz anzusetzen ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116).
3. Im vorliegenden Verfahren kann sich das Bundesgericht nur mit der Frage befassen, ob das Obergericht zu Unrecht auf die Berufung nicht eingetreten ist. Damit befasst sich die Beschwerdeführerin indessen mit keinem Wort. Stattdessen wirft sie den (Gerichts-) Behörden u.a. Amtsmissbrauch, Rassismus, Diskriminierung, Rechtsverweigerung und verbrecherische Handlungen vor. Sie akzeptiere deshalb keine Entscheide des Obergerichts mehr, sofern diese nur die Behördeninteressen berücksichtigen würden. Die Beschwerde entspricht den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
4. Ausnahmsweise kann von einer Kostenauflage abgesehen werden (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 11. Juli 2018
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Jacquemoud-Rossari
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill