Sixth revision request against 2002 criminal conviction; inadmissibility for lack of proper grounds under Art. 108 BGG.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court dismissed the complainant’s appeal and upheld the lower court’s decision, thereby refusing to reopen a criminal case based on a sixth revision request against a 2002 conviction. The court held that the appeal was inadmissible for lack of sufficient legal reasoning, as the complainant’s arguments solely challenged the original conviction rather than the appellate court’s procedural decision to reject the revision request. The court also denied the request for free legal aid as futile and ordered the complainant to pay CHF 800 in court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG; Sixth revision request against 2002 criminal conviction; inadmissibility for lack of proper grounds under Art. 108 BGG: The court held that the appeal was inadmissible for lack of sufficient legal reasoning, as the complainant’s arguments solely challenged the original conviction rather than the appellate court’s procedural decision to reject the revision request. The court also denied the request for free legal aid as futile and ordered the complainant to pay CHF 800 in court costs.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to declare the appeal inadmissible in a simplified procedure for lack of sufficient legal reasoning.
Imposed court costs on the complainant as the losing party.
Denied the request for free legal aid because the legal claims appeared to have no chance of success.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (4)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_708/2014
Urteil vom 17. Oktober 2014
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Mathys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich , Florhofgasse 2, 8090 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Revision,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 10. März 2014.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Das Obergericht des Kantons Zürich trat am 10. März 2014 auf ein sechstes Revisionsbegehren des Beschwerdeführers gegen ein Urteil vom 28. Januar 2002 androhungsgemäss nicht ein, weil auch in diesem Gesuch nichts vorgebracht wurde, was nicht bereits Gegenstand früherer Revisionsbegehen gewesen wäre. Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, das Urteil vom 28. Januar 2002 sei in Revision zu ziehen und das Verfahren wieder aufzunehmen.
Gegenstand des vorliegenden Verfahrens kann nur der Beschluss vom 10. März 2014 sein. Inwieweit dieser gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen soll, sagt der Beschwerdeführer nicht. Seine Ausführungen betreffen ausschliesslich die Verurteilung im Urteil vom 28. Januar 2002 und sind unzulässig. Für die Entgegennahme von Strafanzeigen ist das Bundesgericht im Übrigen nicht zuständig. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das sinngemässe Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Da sich der Beschwerdeführer zu seiner gegenwärtigen finanziellen Situation nicht äussert, kommt eine Reduktion der Gerichtskosten nicht in Betracht.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 17. Oktober 2014
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Mathys
Der Gerichtsschreiber: Monn