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6B_707/2021 KI-generiert

Petitioner's Appeal Inadmissible Due to Failure to Address Lower Court's Rejection Grounds

Geschäftsnummer 6B_707/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A plaintiff filed a criminal complaint against an individual, leading to a criminal investigation that was eventually discontinued on January 27, 2021, with the procedural costs assigned to the state treasury, without compensation awarded. The plaintiff's subsequent appeal against this decision was dismissed by the Lucerne Cantonal Court on April 26, 2021, prompting the plaintiff to take the matter to the Swiss Federal Tribunal. The case submission focused on the plaintiff's dissatisfaction with the cantonal court's refusal to examine the appeal and included extensive claims regarding the substantive issues of the case, identifying themselves as the victim and the private complainant as the perpetrator, and requesting witness testimony and punitive measures against the private complainant. However, the plaintiff's submission did not sufficiently address the legal reasoning necessary to challenge the dismissal decision, as required under Swiss procedural laws.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 428 StPO, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Petitioner's Appeal Inadmissible Due to Failure to Address Lower Court's Rejection Grounds: The plaintiff's subsequent appeal against this decision was dismissed by the Lucerne Cantonal Court on April 26, 2021, prompting the plaintiff to take the matter to the Swiss Federal Tribunal. The case submission focused on the plaintiff's dissatisfaction with the cantonal court's refusal to examine the appeal and included extensive claims regarding the substantive issues of the case, identifying themselves as the victim and the private complainant as the perpetrator, and requesting witness testimony and punitive measures against the private complainant. However, the plaintiff's submission did not sufficiently address the legal reasoning necessary to challenge the dismissal decision, as required under Swiss procedural laws.

Schlagwörter

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Einstellung (Beschimpfung) Nichteintreten Strafanzeige Rückerstattung und Schadenersatz Verletzung der Begründungspflicht Ehrverletzungsverfahren Opfereigenschaft Einrede der Verfassungswidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to declare non-admittance to the appeal due to obvious lack of substantiation.

Art. 42 Abs. 2 BGG

Cited to confirm that the appeal did not meet the formal requirements for substantiation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Provision under which the imposition of costs was waived.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_707/2021

Urteil vom 30. Juni 2021

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, als präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Postfach 3439, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Einstellung (Beschimpfung); Nichteintreten,

Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 26. April 2021 (2N 21 34).

Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:

1. Nach einer Strafanzeige/Strafantrag wurde das gegen den Beschwerdeführer geführte Strafverfahren am 27. Januar 2021 eingestellt. Die Verfahrenskosten wurden zulasten der Staatskasse abgeschrieben. Entschädigungen wurden nicht ausgerichtet. Auf eine vom Beschwerdeführer dagegen erhobene Beschwerde trat das Kantonsgericht Luzern mit Verfügung vom 26. April 2021 nicht ein. Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.

2. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt.

3. Im vorliegenden Verfahren kann es nur um die Frage gehen, ob die Vorinstanz im kantonalen Beschwerdeverfahren zu Unrecht auf die Beschwerde nicht eingetreten ist. Damit befasst sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht. Stattdessen äussert er sich in langen Ausführungen zur materiellen Seite der Angelegenheit, beschreibt sich als Opfer und den Privatkläger als Täter und beantragt die Einvernahme von Zeugen, die Verurteilung und Bestrafung des Privatklägers sowie Wiedergutmachungen. Aus seiner nicht sachbezogenen Eingabe, gespickt mit unzulässigen Anträgen, ergibt sich nicht ansatzweise, dass und inwiefern die Nichteintretensverfügung gegen das geltende Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte. Soweit sich der Beschwerdeführer gegen den vorinstanzlichen Kostenentscheid wendet, vermag er nicht zu sagen, inwiefern die Vorinstanz Art. 428 StPO unrichtig angewendet haben könnte. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen nicht ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Der Begründungsmangel ist offensichtlich. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

4. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 30. Juni 2021

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill