Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_707/2012 KI-generiert

Appeal Dismissed Due to Untimely Filing

Geschäftsnummer 6B_707/2012
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a complaint against a previous ruling regarding multiple threats. The individual submitted their appeal to the Swiss Federal Tribunal after the Cantonal Court's decision, but the appeal was deemed untimely because it was submitted a day late, violating the 30-day deadline for appeals. Consequently, the Tribunal decided not to proceed with the appeal and addressed the costs associated, noting the financial circumstances of the individual while imposing the court fees.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Appeal Dismissed Due to Untimely Filing: The individual submitted their appeal to the Swiss Federal Tribunal after the Cantonal Court's decision, but the appeal was deemed untimely because it was submitted a day late, violating the 30-day deadline for appeals. Consequently, the Tribunal decided not to proceed with the appeal and addressed the costs associated, noting the financial circumstances of the individual while imposing the court fees.

Schlagwörter

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Mehrfache Drohung verspätete Einreichung Kosten der unentgeltlichen Rechtspflege Finanzierungsrechnung Rückzug des Rechtsbegehrens verspätete Kündigung nachträglicher Rechtsvorschlag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to rule that the appeal cannot be entertained because it was filed late.

Art. 64 BGG

Used to reject the request for legal aid because the appeal was hopeless (due to lateness).

Art. 65 Abs. 2 BGG

Used to take the appellant's financial situation into account when setting the court costs.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_707/2012

Urteil vom 27. November 2012

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau,

Frey-Herosé-Strasse 12, Wielandhaus, 5001 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Mehrfache Drohung,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, vom 25. September 2012.

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

1. Eine Beschwerde ans Bundesgericht ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ). Gemäss Empfangsbestätigung ist der angefochtene Entscheid am 22. Oktober 2012 beim damaligen Verteidiger des Beschwerdeführers eingegangen. Die Beschwerde hätte daher, um rechtzeitig zu sein, spätestens am 21. November 2012 beim Bundesgericht eingereicht werden müssen. Sie wurde indessen erst am 22. November 2012 der Post übergeben und ist somit verspätet. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren einer verspäteten Beschwerde aussichtslos erscheinen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 27. November 2012

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Schneider

Der Gerichtsschreiber: C. Monn