Appeal Dismissed Due to Untimely Filing
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a complaint against a previous ruling regarding multiple threats. The individual submitted their appeal to the Swiss Federal Tribunal after the Cantonal Court's decision, but the appeal was deemed untimely because it was submitted a day late, violating the 30-day deadline for appeals. Consequently, the Tribunal decided not to proceed with the appeal and addressed the costs associated, noting the financial circumstances of the individual while imposing the court fees.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Appeal Dismissed Due to Untimely Filing: The individual submitted their appeal to the Swiss Federal Tribunal after the Cantonal Court's decision, but the appeal was deemed untimely because it was submitted a day late, violating the 30-day deadline for appeals. Consequently, the Tribunal decided not to proceed with the appeal and addressed the costs associated, noting the financial circumstances of the individual while imposing the court fees.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertUsed to rule that the appeal cannot be entertained because it was filed late.
Used to reject the request for legal aid because the appeal was hopeless (due to lateness).
Used to take the appellant's financial situation into account when setting the court costs.
Used to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_707/2012
Urteil vom 27. November 2012
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau,
Frey-Herosé-Strasse 12, Wielandhaus, 5001 Aarau,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Mehrfache Drohung,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, vom 25. September 2012.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Eine Beschwerde ans Bundesgericht ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ). Gemäss Empfangsbestätigung ist der angefochtene Entscheid am 22. Oktober 2012 beim damaligen Verteidiger des Beschwerdeführers eingegangen. Die Beschwerde hätte daher, um rechtzeitig zu sein, spätestens am 21. November 2012 beim Bundesgericht eingereicht werden müssen. Sie wurde indessen erst am 22. November 2012 der Post übergeben und ist somit verspätet. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren einer verspäteten Beschwerde aussichtslos erscheinen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 27. November 2012
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Der Gerichtsschreiber: C. Monn