Complainant Lacks Standing to Appeal Decision Not to Open Criminal Proceedings Against Police Officers
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complainant who lodged a criminal complaint against police officers for abuse of office and property damage following a control conducted on their premises. The dispute centers on the decision by the prosecution chamber of the canton to not open a criminal investigation. The complainant's appeal was deemed inadmissible by the federal tribunal, which concluded that the complainant lacked standing to bring the case, as they were neither a private prosecuting party nor a victim according to relevant laws, thereby leading to the dismissal of the complaint and the imposition of court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 2 Abs. 1 OHG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Complainant Lacks Standing to Appeal Decision Not to Open Criminal Proceedings Against Police Officers: The dispute centers on the decision by the prosecution chamber of the canton to not open a criminal investigation. The complainant's appeal was deemed inadmissible by the federal tribunal, which concluded that the complainant lacked standing to bring the case, as they were neither a private prosecuting party nor a victim according to relevant laws, thereby leading to the dismissal of the complaint and the imposition of court costs.
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KI-generiertThe appeal was dismissed because the appellant lacked standing, as indicated by the instruction not to enter upon the appeal according to this article.
The court imposed the court fee on the appellant.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_707/2007/bri
Urteil vom 10. November 2007
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Spisergasse 15, 9001 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichteröffnung eines Strafverfahrens,
Beschwerde gegen den Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 18. September 2007.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer reichte gegen zwei Polizeibeamte, die in seinen Räumlichkeiten eine Kontrolle durchgeführt hatten, Strafanzeige wegen Amtsmissbrauchs und Sachbeschädigung ein. Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass im angefochtenen Entscheid die Eröffnung eines Strafverfahrens abgelehnt wurde. Ein Geschädigter, der nicht Privatstrafkläger oder Opfer im Sinne des Opferhilfegesetzes (OHG) ist, ist jedoch zur Beschwerde in Strafsachen nicht legitimiert ( BGE 133 IV 288 ). Der Beschwerdeführer ist nicht Privatstrafkläger, weil auch die Staatsanwaltschaft, der der angefochtene Entscheid zugestellt wurde, zur Beschwerde ans Bundesgericht befugt gewesen wäre. Und er ist nicht Opfer, weil er durch das Verhalten der Beamten nicht in seiner körperlichen, sexuellen oder psychischen Integrität unmittelbar beeinträchtigt wurde ( Art. 2 Abs. 1 OHG ). Mangels Legitimation des Beschwerdeführers ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 10. November 2007
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: