Revision of criminal conviction denied; lack of new material facts or evidence under Art. 42 BGG renders appeal inadmissible.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court dismissed the appeal and rejected the request for free legal aid, upholding the Cantonal Court of Graubünden’s decision to deny a revision of a prior criminal conviction. The appellant had sought revision of earlier judgments but failed to present new material facts or evidence, as required for reopening a case. The Court held that the appellant’s submission merely restated his personal view of the matter without addressing the contested ruling or demonstrating any legal error, thus failing to meet the procedural requirements of Art. 42 para. 2 BGG. Consequently, the appeal was declared inadmissible under Art. 108 BGG, and court costs of CHF 800 were imposed on the appellant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG; Revision of criminal conviction denied; lack of new material facts or evidence under Art. 42 BGG renders appeal inadmissible: The appellant had sought revision of earlier judgments but failed to present new material facts or evidence, as required for reopening a case. The Court held that the appellant’s submission merely restated his personal view of the matter without addressing the contested ruling or demonstrating any legal error, thus failing to meet the procedural requirements of Art. 42 para. 2 BGG. Consequently, the appeal was declared inadmissible under Art. 108 BGG, and court costs of CHF 800 were imposed on the appellant.
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KI-generiertUsed to declare the appeal inadmissible in a simplified procedure.
Imposed court costs on the appellant.
Rejected the request for free legal aid because the appeal had no prospect of success.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_706/2013
Urteil vom 19. August 2013
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Graubünden , Sennhofstrasse 17, 7001 Chur,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Revision,
Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts von Graubünden, I. Strafkammer, vom 19. Juni 2013.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Das Kantonsgericht von Graubünden wies am 19. Juni 2013 ein Revisionsgesuch ab, soweit es darauf eintrat, weil der Beschwerdeführer keine neuen erheblichen Tatsachen oder Beweismittel, welche dem Richter zur Zeit der früheren Verurteilung nicht bekannt waren, namhaft gemacht und insbesondere nicht begründet hatte, weshalb und aufgrund welcher neuen, erheblichen Tatsachen oder Beweismittel die früheren Urteile fehlerhaft sein sollten (Verfügung S. 4). In seiner Eingabe beim Bundesgericht schildert der Beschwerdeführer einfach seine Sicht der Angelegenheit, ohne dass er sich mit der angefochtenen Verfügung befassen und darlegen würde, weshalb diese seiner Ansicht nach gegen das Recht verstossen sollte. Da er dies unterlässt, und das Bundesgericht sich materiell mit der früheren Verurteilung nicht befassen kann, genügt die Beschwerde den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Da sich der Beschwerdeführer zu seinen finanziellen Verhältnissen nicht äussert und dazu auch der angefochtenen Verfügung nichts zu entnehmen ist, kommt eine Reduktion der Gerichtskosten nicht in Betracht.
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht von Graubünden, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. August 2013
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Der Gerichtsschreiber: C. Monn