Federal Supreme Court Declines Appeal Regarding Refusal to Prosecute Federal Criminal Court Judge
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves two complainants who filed a criminal complaint against a federal judge with the Office of the Attorney General and additionally lodged the same complaint with the public prosecutor's office of the Canton of Ticino, which forwarded it to the Attorney General's office. On February 15, 2021, the Attorney General's office decided not to pursue the investigation. The complainants challenged this decision, but the Appeals Chamber of the Federal Criminal Court dismissed their appeal on June 9, 2021, and refused to take up the complaint. The complainants then attempted to appeal this decision to the Swiss Federal Tribunal, but the tribunal found that such an appeal was not permissible under Swiss law, specifically referencing Article 79 BGG and Article 113 BGG, which restrict the types of decisions that can be appealed at the federal level. The tribunal decided not to proceed with the complaints and did not impose court costs on the complainants.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 79 BGG, Art. 113 BGG, Art. 108 BGG, Art. 2 Abs. 2 AufRBGer, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Declines Appeal Regarding Refusal to Prosecute Federal Criminal Court Judge: On February 15, 2021, the Attorney General's office decided not to pursue the investigation. The complainants challenged this decision, but the Appeals Chamber of the Federal Criminal Court dismissed their appeal on June 9, 2021, and refused to take up the complaint. The complainants then attempted to appeal this decision to the Swiss Federal Tribunal, but the tribunal found that such an appeal was not permissible under Swiss law, specifically referencing Article 79 BGG and Article 113 BGG, which restrict the types of decisions that can be appealed at the federal level. The tribunal decided not to proceed with the complaints and did not impose court costs on the complainants.
Schlagwörter
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not admitted based on this procedural rule.
Used to waive the imposition of costs.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_704/2021
Urteil vom 15. Juli 2021
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, als präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
1. A.________,
2. B.________ AG,
Beschwerdeführer,
gegen
Bundesanwaltschaft, Guisanplatz 1, 3003 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahmeverfügung; Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Beschluss des Bundesstrafgerichts, Beschwerdekammer,
vom 9. Juni 2021 (BB.2021.151-152).
Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:
1. Die Beschwerdeführer reichten mit Eingabe vom 29. Januar 2021 (und Nachtrag vom 8. Februar 2021) bei der Bundesanwaltschaft eine Strafanzeige gegen eine Bundesstrafrichterin ein. Dieselbe Strafanzeige reichten die Beschwerdeführer auch bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Tessin ein, welche die Eingaben an die Bundesanwaltschaft weiterleitete. Diese nahm eine Strafuntersuchung am 15. Februar 2021 nicht an die Hand. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts mit Beschluss vom 9. Juni 2021 ab, soweit sie darauf eintrat.
2. Mit hier nicht in Betracht fallenden Ausnahmen ist die Beschwerde ans Bundesgericht gegen Entscheide der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts unzulässig ( Art. 79 BGG ). Die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts wies den Beschwerdeführer und die Beschwerdeführerin in der Rechtsmittelbelehrung des Beschlusses vom 9. Juni 2021 auf diese Rechtslage hin. Eine subsidiäre Verfassungsbeschwerde fällt vorliegend ebenfalls nicht in Betracht, da diese gemäss Art. 113 BGG einzig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen gegeben ist. Auf die Beschwerden ist folglich im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Eine Weiterleitung der auch als "Aufsichtsbeschwerde" bezeichneten Eingaben des Beschwerdeführers und der Beschwerdeführerin an die Verwaltungskommission des Bundesgerichts erübrigt sich. Die Aufsicht des Bundesgerichts über das Bundesstrafgericht ist administrativer Art. Die Rechtsanwendung kann im Aufsichtsverfahren nicht überprüft werden ( Art. 2 Abs. 2 AufRBGer ).
3. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird damit gegenstandslos.
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Bundesstrafgericht, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. Juli 2021
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill