Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_700/2014 KI-generiert

Summons to serve prison sentence; appeal limited to unrelated child custody and schooling issues fails BGG Article 42 pleading requirements.

Geschäftsnummer 6B_700/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (Criminal Appeals Chamber) dismissed the appellant’s criminal-law appeal and upheld the lower court’s ruling, leaving the summons to serve a prison sentence intact. The appellant had challenged her summons to begin her sentence, but her appeal focused solely on unrelated issues concerning her son’s residence and schooling, which the Court found inadmissible. The Court held that the appeal failed to meet the procedural requirement of Art. 42 para. 2 BGG, which mandates that a appellant must clearly state and substantiate the legal grounds for the appeal. Consequently, the Court ordered the appellant to pay CHF 800 in court costs and denied her request for free legal aid under Art. 64 BGG, deeming her case hopeless and noting a pattern of vexatious litigation.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG; Summons to serve prison sentence; appeal limited to unrelated child custody and schooling issues fails BGG Article 42 pleading requirements: The appellant had challenged her summons to begin her sentence, but her appeal focused solely on unrelated issues concerning her son’s residence and schooling, which the Court found inadmissible. The Court held that the appeal failed to meet the procedural requirement of Art. 42 para. 2 BGG, which mandates that a appellant must clearly state and substantiate the legal grounds for the appeal. Consequently, the Court ordered the appellant to pay CHF 800 in court costs and denied her request for free legal aid under Art. 64 BGG, deeming her case hopeless and noting a pattern of vexatious litigation.

Schlagwörter

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Vorladung zum Strafvollzug Vorladung Kosten der unentgeltlichen Rechtspflege Beschwerdelegitimation Verletzung der Begründungspflicht formelle Verfahrenseinstellung Ehrverletzungsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Procedural basis for declaring the appeal inadmissible in a simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Imposed court costs on the appellant.

Art. 64 BGG

Denied the request for free legal aid because the appeal was hopeless.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_700/2014

Urteil vom 21. August 2014

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Mathys, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Departement Sicherheit und Justiz des Kantons Glarus , Postgasse 29, 8750 Glarus,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Vorladung zum Strafvollzug,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus, I. Kammer, vom 25. Juni 2014.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Mit Verfügung vom 7. April 2014 wurde die Beschwerdeführerin zum Strafantritt vorgeladen. Die dagegen gerichteten Rechtsmittel an das Departement Sicherheit und Justiz sowie an das Verwaltungsgericht des Kantons Glarus blieben ohne Erfolg. Die Beschwerdeführerin wendet sich mit Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht. Streitgegenstand bildet einzig die Frage, ob sie zu Recht zum Strafantritt vorgeladen wurde. Damit befasst sich die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht nicht. Ihre Ausführungen betreffen Fragen zum Aufenthaltsort ihres Sohnes sowie zu dessen Schulunterricht und können nicht gehört werden. Ihre Eingabe genügt den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Wie schon in den Verfahren 6B_1051/2013 und 6B_1028/2013 kommt wegen der mutwilligen Art der Prozessführung eine Herabsetzung der Gerichtskosten nicht in Betracht.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Glarus, I. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 21. August 2014

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Mathys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill