Appellants' Appeal on Defamation Rejection Following Procedural Correction Dismissed
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by two individuals against a decision made by the Court of Appeal of the Canton of Bern, which had dismissed their appeal regarding a defamation and potential slander claim. This dismissal was a consequence of a previous ruling in which the Federal Court found shortcomings in the appellate court's handling of the case. After the appellate court addressed these issues and reaffirmed its decision, the complainants sought to have that ruling overturned by the Federal Court, requesting interim relief. However, the Federal Court determined that the majority of their appeal was inadmissible and dismissed it, ultimately rejecting their request for delaying the enforcement of the appellate decision.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 109 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appellants' Appeal on Defamation Rejection Following Procedural Correction Dismissed: This dismissal was a consequence of a previous ruling in which the Federal Court found shortcomings in the appellate court's handling of the case. After the appellate court addressed these issues and reaffirmed its decision, the complainants sought to have that ruling overturned by the Federal Court, requesting interim relief. However, the Federal Court determined that the majority of their appeal was inadmissible and dismissed it, ultimately rejecting their request for delaying the enforcement of the appellate decision.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was rejected regarding the point that the lower court merely confirmed its previous decision, as judged under the simplified procedure.
Costs were imposed on the appellants for the proceedings.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_7/2008 /hum
Urteil vom 12. März 2008
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Bundesrichter Wiprächtiger, Ferrari,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Y.________,
Beschwerdeführer, vertreten durch Fürsprecher
X.________,
gegen
Generalprokurator des Kantons Bern, Hochschulstrasse 17, 3012 Bern,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Nichteintretensbeschluss (Verleumdung, ev. üble Nachrede),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Anklagekammer, vom 5. November 2007.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1. Mit Urteil 6B_88/2007 vom 7. Juni 2007 hiess das Bundesgericht eine Beschwerde gut, soweit darauf eingetreten wurde, weil die Vorinstanz es unterlassen hatte, den Beschwerdeführern von der Vernehmlassung einer Gegenpartei Kenntnis zu geben. Die Vorinstanz hat dies nun nachgeholt und den Rekurs mit Beschluss vom 5. November 2007 erneut abgewiesen, soweit darauf eingetreten wurde.
X.________ und Y.________ wenden sich mit Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht und beantragen, der Beschluss vom 5. November 2007 sei aufzuheben. Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen.
2. Auf die weitschweifige, appellatorische und unzulässige Beschwerde ist zur Hauptsache von vornherein nicht einzutreten. Zulässig ist einzig die Rüge, die Vorinstanz habe mit Ausnahme einiger Ergänzungen bezüglich der Replik der Beschwerdeführer genau gleich wie im mit Urteil 6B_88/2007 aufgehobenen Beschluss entschieden (Beschwerde S. 25 Ziff. 43 und 44). Dies ist indessen zulässig, zumal die Vorinstanz, wie die Beschwerdeführer ausdrücklich anerkennen, einige Ergänzungen, die durch ihre Replik notwendig wurden, angebracht hat. In diesem Punkt ist die Beschwerde im Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen. Mit dem Entscheid in der Sache ist das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos geworden.
3. Die Gerichtskosten sind den Beschwerdeführern aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Anklagekammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 12. März 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Schneider Monn