Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_7/2008 KI-generiert

Appellants' Appeal on Defamation Rejection Following Procedural Correction Dismissed

Geschäftsnummer 6B_7/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by two individuals against a decision made by the Court of Appeal of the Canton of Bern, which had dismissed their appeal regarding a defamation and potential slander claim. This dismissal was a consequence of a previous ruling in which the Federal Court found shortcomings in the appellate court's handling of the case. After the appellate court addressed these issues and reaffirmed its decision, the complainants sought to have that ruling overturned by the Federal Court, requesting interim relief. However, the Federal Court determined that the majority of their appeal was inadmissible and dismissed it, ultimately rejecting their request for delaying the enforcement of the appellate decision.

Legislator-Regeste

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Art. 109 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appellants' Appeal on Defamation Rejection Following Procedural Correction Dismissed: This dismissal was a consequence of a previous ruling in which the Federal Court found shortcomings in the appellate court's handling of the case. After the appellate court addressed these issues and reaffirmed its decision, the complainants sought to have that ruling overturned by the Federal Court, requesting interim relief. However, the Federal Court determined that the majority of their appeal was inadmissible and dismissed it, ultimately rejecting their request for delaying the enforcement of the appellate decision.

Schlagwörter

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Nichteintretensbeschluss (Verleumdung, ev. üble Nachrede) üble Nachrede Revision eines Entscheids Replik Beschwerdelegitimation Verfahrensmangel Auferlegung der Verfahrenskosten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 109 BGG

The appeal was rejected regarding the point that the lower court merely confirmed its previous decision, as judged under the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Costs were imposed on the appellants for the proceedings.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_7/2008 /hum

Urteil vom 12. März 2008

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Präsident,

Bundesrichter Wiprächtiger, Ferrari,

Gerichtsschreiber Monn.

Parteien

X.________,

Y.________,

Beschwerdeführer, vertreten durch Fürsprecher

X.________,

gegen

Generalprokurator des Kantons Bern, Hochschulstrasse 17, 3012 Bern,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Nichteintretensbeschluss (Verleumdung, ev. üble Nachrede),

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Anklagekammer, vom 5. November 2007.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:

1. Mit Urteil 6B_88/2007 vom 7. Juni 2007 hiess das Bundesgericht eine Beschwerde gut, soweit darauf eingetreten wurde, weil die Vorinstanz es unterlassen hatte, den Beschwerdeführern von der Vernehmlassung einer Gegenpartei Kenntnis zu geben. Die Vorinstanz hat dies nun nachgeholt und den Rekurs mit Beschluss vom 5. November 2007 erneut abgewiesen, soweit darauf eingetreten wurde.

X.________ und Y.________ wenden sich mit Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht und beantragen, der Beschluss vom 5. November 2007 sei aufzuheben. Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen.

2. Auf die weitschweifige, appellatorische und unzulässige Beschwerde ist zur Hauptsache von vornherein nicht einzutreten. Zulässig ist einzig die Rüge, die Vorinstanz habe mit Ausnahme einiger Ergänzungen bezüglich der Replik der Beschwerdeführer genau gleich wie im mit Urteil 6B_88/2007 aufgehobenen Beschluss entschieden (Beschwerde S. 25 Ziff. 43 und 44). Dies ist indessen zulässig, zumal die Vorinstanz, wie die Beschwerdeführer ausdrücklich anerkennen, einige Ergänzungen, die durch ihre Replik notwendig wurden, angebracht hat. In diesem Punkt ist die Beschwerde im Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen. Mit dem Entscheid in der Sache ist das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos geworden.

3. Die Gerichtskosten sind den Beschwerdeführern aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Anklagekammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 12. März 2008

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schneider Monn