Defamation Conviction Withdrawal Appeal Dismissal Upheld
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who was convicted for multiple instances of defamation against her ex-husband by a public prosecutor's order. After contesting this conviction, the individual filed an appeal following the withdrawal of her objection to the charges in a prior court decision. The lower court dismissed her appeal, stating there were no grounds to be released from her earlier withdrawal. Consequently, she raised further claims regarding procedural errors in her appeal, but did not sufficiently substantiate how her rights were violated. Ultimately, the court ruled not to accept the appeal and ordered the individual to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Defamation Conviction Withdrawal Appeal Dismissal Upheld: After contesting this conviction, the individual filed an appeal following the withdrawal of her objection to the charges in a prior court decision. The lower court dismissed her appeal, stating there were no grounds to be released from her earlier withdrawal. Consequently, she raised further claims regarding procedural errors in her appeal, but did not sufficiently substantiate how her rights were violated. Ultimately, the court ruled not to accept the appeal and ordered the individual to bear the court costs.
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KI-generiertThe appeal court refrained from entering the merits of the appeal based on this procedural provision.
The court ordered the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_699/2013
Urteil vom 17. September 2013
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Thurgau , Zürcherstrasse 323, 8510 Frauenfeld,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Rückzug einer Einsprache
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 13. Juni 2013.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen verurteilte die Beschwerdeführerin mit Strafbefehl vom 13. Dezember 2012 wegen mehrfacher übler Nachrede zum Nachteil ihres geschiedenen Ehemannes. Dagegen erhob die Beschwerdeführerin Einsprache. Das Bezirksgericht schrieb das Verfahren am 17. April 2013 als durch Rückzug erledigt ab. Dagegen legte die Beschwerdeführerin Beschwerde ein, welche die Vorinstanz mit Entscheid vom 13. Juni 2013 abwies. Die Vorinstanz führte aus, es seien keine Gründe ersichtlich, weshalb die Beschwerdeführerin nicht mehr an ihren handschriftlich geschriebenen Einspracherückzug vom 17. April 2013 gebunden sein soll. Soweit sich die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde zur materiellen Seite der Angelegenheit äussert, die nicht Gegenstand des Verfahrens vor Vorinstanz bildete, kann das Bundesgericht darauf nicht eintreten. Soweit sie rügt, es seien Verfahrensfehler begangen worden, führt sie nicht aus, welches Grundrecht und inwieweit dieses durch die angeblichen Verfahrensfehler verletzt worden sein soll. Insoweit genügt die Beschwerde den Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 17. September 2013
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill