Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_671/2020 KI-generiert

Police Assistants Abuse of Office and Assault Appeal Dismissal Upheld

Geschäftsnummer 6B_671/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal to the Swiss Federal Tribunal concerning the non-prosecution decision by the Zug State Prosecutor's Office. The State Prosecutor decided not to pursue a criminal investigation against two police security assistants accused of abuse of office and minor assault. This decision was appealed, but the Zug Cantonal Court dismissed the appeal due to insufficient justification as per Article 385, paragraph 1 of the Swiss Code of Criminal Procedure (StPO). The appellant subsequently filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, contesting the Cantonal Court's decision not to proceed with his appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 385 Abs. 1 StPO, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Police Assistants Abuse of Office and Assault Appeal Dismissal Upheld: The State Prosecutor decided not to pursue a criminal investigation against two police security assistants accused of abuse of office and minor assault. This decision was appealed, but the Zug Cantonal Court dismissed the appeal due to insufficient justification as per Article 385, paragraph 1 of the Swiss Code of Criminal Procedure (StPO). The appellant subsequently filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, contesting the Cantonal Court's decision not to proceed with his appeal.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme (Amtsmissbrauch, Tätlichkeiten) Nichteintreten Strafprozessordnung polizeiliches Fehlverhalten Einstellung wegen Körperverletzung Gewalt gegen Behörden Entzug des Anwaltspatents administrative Entlassung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was refused based on this provision due to a lack of proper substantiation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to rule that no costs shall be levied in this specific case.

Art. 95 BGG

The applicability of this provision (the standard for review) was mentioned in the reasoning leading to the decision to dismiss based on Art. 108 BGG, but it is not the basis for the final order itself, which cites Art. 108 BGG for the non-entry.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_671/2020

Urteil vom 11. Juni 2020

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, Leitender Oberstaatsanwalt,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme (Amtsmissbrauch, Tätlichkeiten); Nichteintreten,

Beschwerde gegen die Präsidialverfügung des Obergerichts des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung,

vom 3. April 2020 (BS 2020 29).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Mit Verfügung vom 10. März 2020 nahm die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug die Strafuntersuchung gegen zwei Sicherheitsassistenten der Zuger Polizei wegen Amtsmissbrauchs und Tätlichkeiten nicht an die Hand. Auf eine dagegen gerichtete Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Zug am 3. April 2020 nicht ein, weil es dieser an einer hinreichenden Begründung im Sinne von Art. 385 Abs. 1 StPO fehlte.

Dagegen wendet sich der Beschwerdeführer sinngemäss mit Beschwerde an das Bundesgericht.

2. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt.

3. Vorliegend kann es nur um die Frage gehen, ob die kantonale Beschwerde den gesetzlichen Begründungsanforderungen genügte und ob die Vorinstanz darauf zu Unrecht nicht eingetreten ist. Der Beschwerdeführer setzt sich damit sowie mit den Anforderungen von Art. 385 Abs. 1 StPO an die Beschwerdebegründung nicht auseinander. Aus seiner Eingabe ergibt sich mithin nicht, inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Nichteintretensentscheid geltendes Recht im Sinne von Art. 95 BGG verletzt haben könnte. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

4. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 11. Juni 2020

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill