Criminal Defamation Conviction and Admissibility of Evidence for Truth Defense Under Criminal Procedure Rules
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Supreme Court of Switzerland declined to entertain the appellant's criminal-law appeal and upheld the lower court's judgment, which convicted the appellant of defamation and sentenced him to a conditional fine of 30 daily units at CHF 60 each. The appellant had challenged the appellate court's decision, seeking acquittal after his email containing allegedly defamatory statements was sent to 25 recipients. The Court found the appeal inadmissible because the appellant failed to meet the statutory pleading requirements, as he merely recounted his version of events without demonstrating how the lower court's legal reasoning was flawed. The decisive legal basis was the requirement that an appellant must explain in a concise manner how the challenged decision violates the law; here, the lower court had properly rejected the appellant's evidence requests under the criminal procedure rules on insufficient evidentiary value and irrelevance, and the appellant did not contest this reasoning. Court costs of CHF 800 were imposed on the unsuccessful appellant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 139 Abs. 1 StPO, Art. 139 Abs. 2 StPO, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Criminal Defamation Conviction and Admissibility of Evidence for Truth Defense Under Criminal Procedure Rules: The appellant had challenged the appellate court's decision, seeking acquittal after his email containing allegedly defamatory statements was sent to 25 recipients. The Court found the appeal inadmissible because the appellant failed to meet the statutory pleading requirements, as he merely recounted his version of events without demonstrating how the lower court's legal reasoning was flawed. The decisive legal basis was the requirement that an appellant must explain in a concise manner how the challenged decision violates the law; here, the lower court had properly rejected the appellant's evidence requests under the criminal procedure rules on insufficient evidentiary value and irrelevance, and the appellant did not contest this reasoning. Court costs of CHF 800 were imposed on the unsuccessful appellant.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertBasis for declaring the appeal inadmissible by simplified procedure due to insufficient grounds.
Used to impose court costs on the unsuccessful appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_663/2018
Urteil vom 3. August 2018
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber Held.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Üble Nachrede; Nichteintreten,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Strafkammer, vom 19. April 2018 (SB170370-O/U/cwo).
Erwägungen:
1. Das Obergericht des Kantons Zürich verurteilte den Beschwerdeführer am 19. April 2018 im Berufungsverfahren wegen übler Nachrede zu einer bedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu Fr. 60.-.
Der Beschwerdeführer beantragt mit Beschwerde in Strafsachen, das Urteil des Obergerichts sei aufzuheben und er sei vom Vorwurf der Ehrverletzung freizusprechen. Er rügt, die Beschwerdegegnerin habe die von ihm eingebrachte Beweislage vollständig ignoriert und nichts zur Klärung der Berechtigung seiner gemachten Aussagen getan, die er per E-Mail an 25 Empfänger verschickt hat.
2. Rechtsschriften haben ein Begehren, d.h. einen Antrag, und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ). In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt nach Auffassung des Beschwerdeführers Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ).
3. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht. Der Beschwerdeführer schildert zwar ausführlich seine Sicht der Ereignisse und Beziehungsprobleme, die der inkriminierten E-Mail vorausgingen, setzt sich jedoch mit den rechtlichen Erwägungen der Vorinstanz nicht auseinander. Er zeigt nicht auf, inwiefern der angefochtene Entscheid rechtsfehlerhaft sein sollte. Dies ist auch nicht ersichtlich. Die Vorinstanz legt nachvollziehbar dar, dass sie die vom Beschwerdeführer gestellten Beweisanträge zum einen mangels Eignung, den angestrebten Wahrheitsbeweis zu erbringen ( Art. 139 Abs. 1 StPO ), und zum anderen wegen Unerheblichkeit ( Art. 139 Abs. 2 StPO ) abgewiesen hat, da sie den Beschwerdeführer aus materiellen Gründen nicht zum Entlastungsbeweis zugelassen hat. Hierzu äussert sich der Beschwerdeführer nicht, weshalb auf die Beschwerde mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.
4. Die Gerichtskosten sind dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Dem Beschwerdeführer werden Gerichtskosten von Fr. 800.- auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 3. August 2018
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Der Gerichtsschreiber: Held