Victim Standing in Favoring Investigation Refusal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case before the Swiss Federal Tribunal involves a complaint filed by two individuals against the decision of a lower court in the Basel-Landschaft canton, which declined to open a criminal investigation into allegations of favoritism. The complainants argued that they were victims of a violation of their rights due to this decision. However, the tribunal found that the complainants did not meet the legal requirements to be considered victims under the relevant law, determining that they were not directly affected in terms of their physical, sexual, or psychological integrity. Consequently, the tribunal ruled that it could not accept the complaint, and costs were imposed on the complainants.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 34 Abs. 2 BGG, Art. 2 Abs. 2 OHG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 40 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG; Victim Standing in Favoring Investigation Refusal: The complainants argued that they were victims of a violation of their rights due to this decision. However, the tribunal found that the complainants did not meet the legal requirements to be considered victims under the relevant law, determining that they were not directly affected in terms of their physical, sexual, or psychological integrity. Consequently, the tribunal ruled that it could not accept the complaint, and costs were imposed on the complainants.
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KI-generiertThe appeal was dismissed without entering into substance based on this procedural provision.
This article was mentioned in the reasoning leading to the decision not to enter into the application for recusation (Ausstandsbegehren).
This article was mentioned in the reasoning concerning representation capacity, but not explicitly cited in the final orders.
This article was applied to determine the allocation of court costs.
This article was cited to establish that the appellants lacked standing (legitimation) to file the appeal, although the actual dismissal used Art. 108 BGG.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_662/2008/sst
Urteil vom 23. September 2008
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________, Y.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Landschaft, Bahnhofplatz 3a, 4410 Liestal, Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Verzicht auf Verfahrenseröffnung (Begünstigung etc.),
Beschwerde gegen den Beschluss des Verfahrensgerichts in Strafsachen des
Kantons Basel-Landschaft vom 19. Mai 2008.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Mitwirkung in einem früheren Verfahren des Bundesgerichts bildet für sich allein keinen Ausstandsgrund ( Art. 34 Abs. 2 BGG ). Auf das Ausstandsbegehren ist nicht einzutreten.
2. Das Bundesgericht kann sich im vorliegenden Beschwerdeverfahren mit dem Urteil 6B_70/2007 vom 30. April 2007 nicht befassen. Antrag 2 ist unzulässig.
3. Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass auf die Eröffnung eines Strafverfahrens wegen Begünstigung verzichtet wurde. Die Beschwerdeführer sind durch die angebliche Begünstigung nicht in ihrer körperlichen, sexuellen oder psychischen Integrität unmittelbar beeinträchtigt worden ( Art. 2 Abs. 2 OHG ). Entgegen ihrer Annahme (Beschwerde S. 4) sind sie deshalb nicht Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG. Auch die anderen Legitimationsvoraussetzungen von Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG sind nicht erfüllt. Die Beschwerdeführer sind folglich zur vorliegenden Beschwerde nicht legitimiert. Im Übrigen hat der Umstand, dass auf die Eröffnung eines Strafverfahrens verzichtet wird, mit einer formellen Rechtsverweigerung nichts zu tun. Unter den gegebenen Umständen muss sich das Bundesgericht mit dem Umstand, dass der Beschwerdeführer trotz Vollmacht zur Vertretung der Beschwerdeführerin nicht befugt ist ( Art. 40 Abs. 1 BGG ), nicht befassen. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
4. Die Kosten des Verfahrens sind den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftung je zur Hälfte aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf das Ausstandsbegehren wird nicht eingetreten.
2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 1'500.-- werden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftung je zur Hälfte auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verfahrensgericht in Strafsachen des Kantons Basel-Landschaft schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. September 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Schneider Monn