Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_650/2010 KI-generiert

Appeal Inadmissible Due to Insufficient Substantiation and Non-Final Decision

Geschäftsnummer 6B_650/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint directed at the decisions of the Zurich Cantonal Office of Justice regarding the further execution of a stationary measure at a psychiatric center, affecting an individual until February 2014, with periodic reviews for possible conditional release. The individual appealed against these decisions, but the complaint was deemed inadmissible by the Swiss Federal Tribunal due to a failure to meet necessary legal criteria and for including irrelevant allegations. Additionally, the tribunal concluded that it lacked jurisdiction over a specific request related to key retrieval. Ultimately, the tribunal chose not to consider the complaint and waived court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 80 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 al. 1 LTF, Art. 93 al. 1 BGG; Appeal Inadmissible Due to Insufficient Substantiation and Non-Final Decision: The individual appealed against these decisions, but the complaint was deemed inadmissible by the Swiss Federal Tribunal due to a failure to meet necessary legal criteria and for including irrelevant allegations. Additionally, the tribunal concluded that it lacked jurisdiction over a specific request related to key retrieval. Ultimately, the tribunal chose not to consider the complaint and waived court costs.

Schlagwörter

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Stationäre Massnahme vereinfachtes Verfahren vorsorgliche Massnahme Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids verspätete Einwendungen Anspruch auf einen Entscheid Vorlage zur Vorabentscheidung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 106 Abs. 2 BGG

The appeal was rejected for failing to meet the minimal requirements, as governed by this article.

Art. 108 BGG

The appeal was dismissed under the simplified procedure governed by this article.

Art. 66 al. 1 LTF

No court costs were levied as stated in the dispositive order item 2.

Art. 93 al. 1 BGG

The appeal was not admitted because the challenged decision by the Cantonal Directorate of Justice and Interior was not final within the meaning of this article.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_650/2010

Urteil vom 13. August 2010

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Favre, Präsident,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich, Amtsleitung, Feldstrasse 42, 8090 Zürich,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Stationäre Massnahme,

Beschwerde gegen die Entscheide der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich vom 4. Juni 2010 (Nr. 10 381 GG/JW) und des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 3. Abteilung, Einzelrichterin, vom 7. Juni 2010 (VB.2010/00224).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Soweit sich der Beschwerdeführer gegen die Verfügung der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich vom 4. Juni 2010 (Nr. 10 381 GG/UW) wendet, ist darauf nicht einzutreten, weil die Verfügung, wie sich aus deren Rechtsmittelbelehrung ergibt, nicht letztinstanzlich im Sinne von Art. 80 Abs. 1 BGG ist.

2. Der Beschwerdegegner verfügte am 1. März 2010, der Beschwerdeführer werde zum weiteren Vollzug der stationären Massnahme ins Psychiatriezentrum Rheinau eingewiesen, wobei die Massnahme längstens bis am 3. Februar 2014 dauere und mindestens einmal jährlich zu überprüfen sei, ob eine bedingte Entlassung oder die Aufhebung der Massnahme in Frage komme. Eine in diesem Zusammenhang erhobene kantonale Beschwerde wurde durch das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 7. Juni 2010 (VB.2010.00224) abgewiesen, soweit darauf einzutreten war.

Die Beschwerde beschränkt sich auf Ausführungen, insbesondere eine Anzeige gegen einen Arzt, die mit dem angefochtenen Entscheid offensichtlich nichts zu tun haben. Damit genügt sie den minimalen Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG nicht.

3. Der auf den angefochtenen Entscheiden angebrachte Antrag, es seien dem Beschwerdeführer Schlüssel herauszugeben, ist unzulässig, weil das Bundesgericht dafür nicht zuständig ist.

4. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Mit dem Entscheid in der Sache ist das Gesuch, das Verfahren sei "innert 30 Tagen zu sistieren", gegenstandslos geworden. Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 13. August 2010

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre C. Monn