Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_646/2015 KI-generiert

Appellant's Inadmissible Appeal Regarding Substitute Custodial Sentence Due to Lack of Justification

Geschäftsnummer 6B_646/2015
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A person appealed against a communication from the central collection office of the Zurich cantonal court, which indicated an intention to enforce a substitute prison sentence due to unpaid fines. The appellant expressed a desire not to pay the fine. The Federal Tribunal questioned whether the communication was a contestable decision, but ultimately decided not to entertain the appeal, citing the appellant's inappropriate claims and lack of legal basis for the challenge. Additionally, the court imposed legal costs on the appellant.

Legislator-Regeste

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Art. 95 BGG, Art. 42 Abs. 7 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appellant's Inadmissible Appeal Regarding Substitute Custodial Sentence Due to Lack of Justification: The appellant expressed a desire not to pay the fine. The Federal Tribunal questioned whether the communication was a contestable decision, but ultimately decided not to entertain the appeal, citing the appellant's inappropriate claims and lack of legal basis for the challenge. Additionally, the court imposed legal costs on the appellant.

Schlagwörter

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Vollzug der Ersatzfreiheitsstrafe (Geldstrafe) Ersatzfreiheitsstrafe Zahlungsbefehl unbezahlte Schuld vereinfachtes Verfahren Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Urteilsvorschlag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not to be entered upon (non-entrée en matière) because the grounds for appeal were insufficient, which is handled under this procedural rule.

Art. 42 Abs. 7 BGG

Cited in the reasoning to dismiss the appeal due to its unacceptable and abusive content.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the court costs on the appellant.

Art. 95 BGG

Cited in the reasoning regarding the requirement for the appeal to demonstrate a violation of the law, although the primary basis for not entering judgment was linked to Art. 42 Abs. 7 BGG and Art. 108 BGG.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_646/2015

Urteil vom 23. Juni 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Zürich, Zentrale Inkassostelle der Gerichte, HIrschengraben 15, 8021 Zürich.

Gegenstand

Vollzug der Ersatzfreiheitsstrafe (Geldstrafe),

Beschwerde gegen das Schreiben des Obergerichts des Kantons Zürich, Zentrale Inkassostelle der Gerichte, vom 15. Juni 2015 (ZI/00421344).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Die zentrale Inkassostelle der Gerichte am Obergericht des Kantons Zürich teilte dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 15. Juni 2015 mit, man beabsichtige, beim Vollzugszentrum Bachtel "die Anordnung zur Vollstreckung" einer Ersatzfreiheitsstrafe einzureichen. Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht mit dem Vorbringen, er wolle "lieber nicht" bezahlen.

Es ist fraglich, ob es sich beim Schreiben vom 15. Juni 2015 überhaupt um einen Entscheid handelt, der beim Bundesgericht angefochten werden kann. Dies kann indessen offenbleiben, weil sich das Bundesgericht bereits aus einem anderen Grund mit der Beschwerde nicht befassen kann.

Aus einer Beschwerde muss sich ergeben, aus welchem Grund der angefochtene Entscheid nach Auffassung des Beschwerdeführers gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen soll. Das ungebührliche Vorbringen, die "Ober Finanz-Lölis" wollten den Beschwerdeführer "bescheissen", ist rechtsmissbräuchlich und damit unzulässig im Sinne von Art. 42 Abs. 7 BGG . Mit derartigen Vorbringen kann eine Beschwerde ans Bundesgericht nicht begründet werden. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Zürich, Zentrale Inkassostelle der Gerichte, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. Juni 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: C. Monn