Appeal Dismissed for Lack of Evidence of Theft During Eviction
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involved complaints from two individuals who alleged that their furniture was stolen during a forced eviction from their apartment. The prosecution initially chose not to pursue the matter, which led the complainants to appeal the decision to the cantonal court. However, their appeal was rejected, prompting them to escalate the case to the federal court. They did not provide sufficient evidence during the previous proceedings to support their claims of theft related to the eviction, resulting in the federal court deciding not to take further action on the complaint. Additionally, their request for legal aid was denied, and they were ordered to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG; Appeal Dismissed for Lack of Evidence of Theft During Eviction: The prosecution initially chose not to pursue the matter, which led the complainants to appeal the decision to the cantonal court. However, their appeal was rejected, prompting them to escalate the case to the federal court. They did not provide sufficient evidence during the previous proceedings to support their claims of theft related to the eviction, resulting in the federal court deciding not to take further action on the complaint. Additionally, their request for legal aid was denied, and they were ordered to bear the court costs.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to refuse to enter upon the appeal due to lack of proper substantiation.
Used to reject the application for legal aid because the claims appeared hopeless.
Used to impose the court costs on the appellants jointly and severally.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_646/2014
Urteil vom 10. Juli 2014
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Mathys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________ und Y.________ ,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern , Postfach 3439, 6002 Luzern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (Diebstahl),
Beschwerde gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 23. Mai 2014.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Beschwerdeführer machen geltend, im Rahmen einer Zwangsräumung sei ihr gesamtes Mobiliar aus der Wohnung gestohlen worden. Die Staatsanwaltschaft Emmen nahm die Strafsache am 9. April 2014 nicht an die Hand. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Kantonsgericht Luzern am 23. Mai 2014 ab. Die Beschwerdeführer wenden sich ans Bundesgericht, ohne einen ausdrücklichen Antrag zu stellen. Sinngemäss streben sie eine Verurteilung der Schuldigen an.
Es kann offenbleiben, ob die Beschwerdeführer zum vorliegenden Rechtsmittel legitimiert sind. Gemäss den Feststellungen der Vorinstanz legten sie im kantonalen Verfahren nicht dar, inwieweit im Zuge der Zwangsräumung der Wohnung Straftaten begangen worden wären (Beschluss S. 3). Auch vor Bundesgericht vermögen sie nicht darzutun oder nachzuweisen, dass im Rahmen der Räumung Straftaten vorgekommen wären. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind den Beschwerdeführern je zur Hälfte unter solidarischer Haftung aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Im Übrigen weiss die Beschwerdeführerin seit dem Urteil 6B_368/2014 vom 1. Mai 2014, dass sie ihre Bedürftigkeit belegen muss. Da dies auch im vorliegenden Verfahren unterlassen wird, kommt eine Herabsetzung der Gerichtskosten nicht in Betracht.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden den Beschwerdeführern je zur Hälfte unter solidarischer Haftung auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 10. Juli 2014
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Mathys
Der Gerichtsschreiber: C. Monn