Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_639/2016 KI-generiert

Appellant v. Authorities; Review of Denial of Criminal Complaint Investigation

Geschäftsnummer 6B_639/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complaint was filed by an individual alleging criminal behavior by members of various authorities on February 23, 2016. The local prosecution service decided not to pursue the case, leading to an appeal by the complainant to the appellate court, which concluded on May 6, 2016, that the complaint lacked clarity regarding the alleged offenses. The complainant then escalated the issue to the Federal Tribunal, which ultimately found that the appeal did not present a discernible legal violation. Additionally, costs were imposed on the complainant, taking into account their financial situation.

Legislator-Regeste

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Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Appellant v. Authorities; Review of Denial of Criminal Complaint Investigation: The local prosecution service decided not to pursue the case, leading to an appeal by the complainant to the appellate court, which concluded on May 6, 2016, that the complaint lacked clarity regarding the alleged offenses. The complainant then escalated the issue to the Federal Tribunal, which ultimately found that the appeal did not present a discernible legal violation. Additionally, costs were imposed on the complainant, taking into account their financial situation.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme Strafanzeige Einrede der Verfassungswidrigkeit Beweislosigkeit materielle Überprüfung Prüfung der formellen Rügen Staatsorgane

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not admitted based on the simplified procedure provided by this article due to a deficient statement of grounds.

Art. 65 Abs. 2 BGG

The appellant's difficult financial situation was considered when determining the court costs.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant was ordered to bear the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_639/2016

Urteil vom 13. Juni 2016

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 6. Mai 2016.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Die Beschwerdeführerin erstattete am 23. Februar 2016 bei der Staatsanwaltschaft See/Oberland Strafanzeige gegen Mitglieder diverser Behörden. Am 11. März 2016 verfügte die Staatsanwaltschaft die Nichtanhandnahme der Strafuntersuchung. Auf eine dagegen erhobene Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss vom 6. Mai 2016 nicht ein. Dieses kam zum Schluss, den Eingaben der Beschwerdeführerin sei nicht zu entnehmen, wer sich inwieweit strafbar gemacht haben könnte. Die Beschwerdeführerin wendet sich an das Bundesgericht. Indessen ist auch dieser weitschweifigen und weitgehend unverständlichen Eingabe kein strafbares Verhalten einer Person zu entnehmen. Abgesehen davon ergibt sich daraus nicht ansatzweise, dass und inwiefern der angefochtene Beschluss des Obergerichts das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verletzen könnte. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen bzw. nachvollziehbaren Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Ihre angespannte finanzielle Situation ist bei der Be-messung der Gerichtskosten angemessen zu berücksichtigen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ; vgl. Urteil 6B_342/2016 vom 20. April 2016 E. 2). Mit dem Beschwerdeentscheid wird das Gesuch der Beschwerdeführerin um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 13. Juni 2016

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill