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6B_629/2025 KI-generiert

Supreme Court Dismissal of Appeal Regarding Rejection of Objection to Penal Order Due to Insufficient Reasoning and Lack of Standing Focus

Geschäftsnummer 6B_629/2025
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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Supreme Court Dismissal of Appeal Regarding Rejection of Objection to Penal Order Due to Insufficient Reasoning and Lack of Standing Focus The case concerns a challenged decision by the appellate court which declined to hear an appeal against a lower court's ruling on the validity of an objection (**Einsprache**) against a penal order (**Strafbefehl**), citing a lack of standing (**Beschwer**) and insufficient reasoning in the appeal filing. The Federal Supreme Court refused to admit the appeal because the petitioner failed to address the specific grounds for the appellate court's dismissal (lack of standing and insufficient reasoning according to arts. 385 para. 1 in conjunction with 396 para. 1 CPC), instead focusing irrelevantly on a motion for the reinstatement of the objection (**Einsprache**) deadline, which was not the subject of the challenged decision; consequently, the appeal was deemed insufficiently reasoned under art. 42 para. 2 in conjunction with art. 106 para. 2 SCC and art. 108 SCC, leading to its dismissal without scrutiny of the merits of the previous court's non-entry decision.

Legislator-Regeste

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Art. 80 Abs. 1 BGG, Art. 385 Abs. 1 i.V.m, Art. 396 Abs. 1 StPO, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Supreme Court Dismissal of Appeal Regarding Rejection of Objection to Penal Order Due to Insufficient Reasoning and Lack of Standing Focus: The Federal Supreme Court refused to admit the appeal because the petitioner failed to address the specific grounds for the appellate court's dismissal (lack of standing and insufficient reasoning according to arts. 385 para. 1 in conjunction with 396 para. 1 CPC), instead focusing irrelevantly on a motion for the reinstatement of the objection (**Einsprache**) deadline, which was not the subject of the challenged decision; consequently, the appeal was deemed insufficiently reasoned under art. 42 para. 2 in conjunction with art. 106 para. 2 SCC and art. 108 SCC, leading to its dismissal without scrutiny of the merits of the previous court's non-entry decision.

Schlagwörter

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Einsprache gegen Strafbefehl Gültigkeit der Einsprache Beschwerdelegitimation Einrede der Verfassungswidrigkeit Nichtanhandnahmeverfügung Überprüfung einer früheren Entscheidung Normenkontrolle Rechtsöffnungstitel

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to justify the refusal to enter upon the appeal due to insufficient justification.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied to waive the imposition of costs in this specific case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_629/2025

Urteil 25. August 2025

I. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, Leitende Oberstaatsanwältin,

An der Aa 4, 6300 Zug,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Einsprache gegen Strafbefehl; Gültigkeit der Einsprache; Wiederherstellung der Einsprachefrist; Nichteintreten,

Beschwerde gegen die Präsidialverfügung des Obergerichts des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, vom 13. Juni 2025 (BS 2025 14).

Die Präsidentin zieht in Erwägung:

1. Das Obergericht des Kantons Zug trat am 13. Juni 2025 auf eine Beschwerde gegen die Verfügung der Einzelrichterin am Strafgericht vom 18. Februar 2025 zur Gültigkeit einer Einsprache gegen einen Strafbefehl nicht ein, weil es dem Beschwerdeführer an einer Beschwer und der Beschwerde an einer hinreichenden Begründung fehle. Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht. Anfechtungsobjekt im bundesgerichtlichen Verfahren ist alleine die Nichteintretensverfügung der Vorinstanz (

Art. 80 Abs. 1 BGG

). Vor Bundesgericht kann es folglich nur um die Fragen der Beschwer und der Begründungsanforderungen nach Art. 385 Abs. 1 i.V.m.

Art. 396 Abs. 1 StPO

gehen. Damit befasst sich der Beschwerdeführer allerdings nicht. Stattdessen äussert er sich nur zu einem Fristwiederherstellungsgesuch und dessen vermeintliche Ablehnung, was indessen nicht Verfahrensgegenstand ist und womit sich das Bundesgericht folglich nicht befassen kann. Aus der Beschwerde ergibt sich nicht (

Art. 42 Abs. 2 und

Art. 106 Abs. 2 BGG

), inwiefern das vorinstanzliche Nichteintreten auf die kantonale Beschwerde verfassungs- oder sonst wie bundesrechtswidrig sein könnte.

2. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach

Art. 108 BGG

nicht einzutreten. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden (

Art. 66 Abs. 1 BGG

). Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung wird damit gegenstandslos.

Demnach erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 25. August 2025

Im Namen der I. strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill