Appeal Inadmissible: Failure to Exhaust Cantonal Remedies
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA criminal case was brought before the Swiss Federal Tribunal concerning an appeal against a decision made by the Lucerne public prosecutor's office regarding the discontinuation of a fraud investigation. The complaint was filed on July 23, 2009, concerning a decision received on July 3, 2009. The tribunal determined that the appeal was not admissible as it was not filed against a final instance decision, and thus, the case could not be further pursued in the current proceedings. In addition, the court imposed costs on the appealing party.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 80 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Inadmissible: Failure to Exhaust Cantonal Remedies: The complaint was filed on July 23, 2009, concerning a decision received on July 3, 2009. The tribunal determined that the appeal was not admissible as it was not filed against a final instance decision, and thus, the case could not be further pursued in the current proceedings. In addition, the court imposed costs on the appealing party.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed for procedural non-admittance of the appeal due to the decision not being a final decision by the last cantonal instance.
Used to order the appellant to pay the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_625/2009
Urteil vom 28. Juli 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Amtsstatthalteramt Luzern.
Gegenstand
Einstellungsentscheid (Betrug),
Beschwerde gegen den Entscheid des Amtsstatthalteramts Luzern vom 9. Juni 2009 (AK-Nr. ASL 09 10488 11).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Beschwerde in Strafsachen ist zulässig gegen Entscheide der letzten kantonalen Instanz ( Art. 80 Abs. 1 BGG ). Gegen den angefochtenen Entscheid hätte gemäss Rechtsmittelbelehrung innert zehn Tagen ein Rekurs bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern eingelegt werden können. Der angefochtene Entscheid ist folglich nicht letztinstanzlich. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Der angefochtene Entscheid wurde der Beschwerdeführerin am 3. Juli 2009 zugestellt. Unter diesen Umständen erübrigt es sich von vornherein, die Beschwerde vom 23. Juli 2009 der Staatsanwaltschaft zuzusenden.
2. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und dem Amtsstatthalteramt Luzern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. Juli 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre Monn