Federal Supreme Court Refuses Appeal Due to Unpaid Advance Cost Deposit
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a legal appeal concerning a traffic violation for which the individual did not attend the necessary proceedings, leading to the withdrawal of their opposition. The appeal was directed against a decision by a regional court regarding the handling of this case. Despite being represented by a lawyer, the individual failed to pay the required advance fees for the appeal within the designated deadlines, resulting in the court's dismissal of the appeal. Additionally, court costs were imposed on the individual for the unsuccessful appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Refuses Appeal Due to Unpaid Advance Cost Deposit: The appeal was directed against a decision by a regional court regarding the handling of this case. Despite being represented by a lawyer, the individual failed to pay the required advance fees for the appeal within the designated deadlines, resulting in the court's dismissal of the appeal. Additionally, court costs were imposed on the individual for the unsuccessful appeal.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed because the appeal was not processed due to the non-payment of the cost deposit.
Used to order the appellant to pay the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_624/2018
Urteil vom 5. September 2018
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X._________,
vertreten durch Rechtsanwalt Klaus Jung,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen, Bahnhofstrasse 29, 8200 Schaffhausen,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Rückzug der Einsprache wegen unentschuldigten Ausbleibens (Strafbefehl, Verletzung der Verkehrsregeln),
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 5. Juni 2018 (Nr. 51/2018/17/D).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen ( Art. 62 Abs. 1 BGG ). Dem anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 15. Juni 2018 eine Frist bis zum 9. Juli 2018 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- einzuzahlen. Die mittels Rückschein (AR) versandte Verfügung konnte zugestellt werden. Da der Kostenvorschuss nicht einging, wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 17. Juli 2018 die gesetzlich vorgeschriebene und nicht mehr erstreckbare Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses angesetzt bis zum 27. August 2018, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Auch diese mittels Rückschein (AR) versandte Verfügung konnte zugestellt werden. Indessen ging der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht ein. Folglich ist auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Schaffhausen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 5. September 2018
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill