Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_621/2018 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Untimely and Unsubstantiated Appeal Against Refusal to Initiate Criminal Proceedings

Geschäftsnummer 6B_621/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint regarding the decision of a cantonal court that had declined to proceed with criminal charges related to abuse of office. The plaintiff received the court's decision on May 9, 2018, and the deadline for appealing it was set for June 8, 2018. However, the appeal was submitted late on June 10, 2018. Consequently, the higher court ruled that it could not entertain the appeal due to its tardiness and also noted that the appeal did not adequately meet the necessary requirements for justification.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 66 al. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Untimely and Unsubstantiated Appeal Against Refusal to Initiate Criminal Proceedings: The plaintiff received the court's decision on May 9, 2018, and the deadline for appealing it was set for June 8, 2018. However, the appeal was submitted late on June 10, 2018. Consequently, the higher court ruled that it could not entertain the appeal due to its tardiness and also noted that the appeal did not adequately meet the necessary requirements for justification.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme (Amtsmissbrauch usw.), Nichteintreten verspätete Einreichung beschleunigtes Verfahren Einrede der Verfassungswidrigkeit ungerechtfertigte Verzögerung der Strafverfolgung Nichtanhandnahmeverfügung Fristversäumnis

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was rejected because it was filed too late, applying the procedure outlined in this article.

Art. 66 al. 1 BGG

No court costs were imposed in the decision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_621/2018

Urteil vom 15. Juni 2018

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Thurgau, Zürcherstrasse 323, 8510 Frauenfeld,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme (Amtsmissbrauch usw.), Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 3. Mai 2018 (SW.2018.30, SW.2018.31, SW.2018.32).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Eine Beschwerde in Strafsachen ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ).

Der Beschwerdeführer nahm den obergerichtlichen Entscheid in Sachen Nichtanhandnahme am 9. Mai 2018 in Empfang. Die 30-tägige Beschwerdefrist begann damit am 10. Mai 2018 zu laufen und endete am 8. Juni 2018. Die erst am 10. Juni 2018 (Poststempel) der Schweizerischen Post übergebene Beschwerde ist verspätet (vgl. Art. 48 Abs. 1 BGG ). Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Im Übrigen wäre auf die Beschwerde auch deshalb nicht einzutreten, weil sie den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG in keiner Weise entspricht.

2. Ausnahmsweise kann auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. Juni 2018

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill