Appeal Dismissal for Failure to Submit Challenged Decision
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint lodged against a decision made by the higher court in Zurich. The complainant failed to submit the contested decision with their appeal, leading the court to instruct them to rectify this deficiency. After the complainant did not retrieve the court's correspondence, it was deemed to have been properly delivered. Consequently, the court decided not to consider the appeal due to the lack of compliance with procedural requirements. Additionally, the request for free legal assistance was denied because the complainant did not sufficiently demonstrate their financial need, and the complainant was ordered to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 5 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG; Appeal Dismissal for Failure to Submit Challenged Decision: The complainant failed to submit the contested decision with their appeal, leading the court to instruct them to rectify this deficiency. After the complainant did not retrieve the court's correspondence, it was deemed to have been properly delivered. Consequently, the court decided not to consider the appeal due to the lack of compliance with procedural requirements. Additionally, the request for free legal assistance was denied because the complainant did not sufficiently demonstrate their financial need, and the complainant was ordered to bear the court costs.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not admitted to proceedings based on this article because the required document was not provided by the appellant.
The application for legal aid was rejected based on this provision.
The court imposed the judicial costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_616/2013
Urteil vom 15. Juli 2013
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________ ,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich , Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Unbekannt,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 3. Mai 2013.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Da der Beschwerdeführer den angefochtenen Entscheid seiner Eingabe nicht beigelegt hatte, wurde er in Anwendung von Art. 42 Abs. 5 BGG mit Verfügung vom 27. Juni 2013 aufgefordert, den Mangel spätestens am 8. Juli 2013 zu beheben, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe. Nachdem er die Verfügung auf der Post nicht abholte, wurde ihm eine Kopie mit gewöhnlicher Post zugestellt. Da er mit einer gerichtlichen Sendung rechnen musste, gilt die Verfügung als zugestellt. Der angefochtene Entscheid ging nicht ein, weshalb auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Da der Beschwerdeführer seine Bedürftigkeit nur behauptet, nicht aber belegt (Beschwerde S. 16 Ziff. 11), kommt eine Reduktion der Gerichtskosten nicht in Betracht.
3. Ein Urteil des Bundesgerichts ist entgegen dem Antrag des Beschwerdeführers nicht mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen (Beschwerde S. 17 Ziff. 14).
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. Juli 2013
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Der Gerichtsschreiber: Monn