Confiscation of Forged Bank Documents Upheld
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA petitioner presented various forged documents at a bank, which were subsequently seized by the police. The Court of Appeals in Zurich ordered that the seized bank documents, account statements, and metal bars be permanently confiscated and handed over to the police for appropriate use. The petitioner challenged this decision, seeking the return of the confiscated items by claiming that the documents were shown merely to discuss potential legal relationships with the bank. However, the petitioner did not provide a valid argument against the evident illegality of the forged documents, leading to the dismissal of the appeal and the imposition of court costs on the petitioner.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 109 Abs. 3 BGG, Art. 95 BGG, Art. 109 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Confiscation of Forged Bank Documents Upheld: The Court of Appeals in Zurich ordered that the seized bank documents, account statements, and metal bars be permanently confiscated and handed over to the police for appropriate use. The petitioner challenged this decision, seeking the return of the confiscated items by claiming that the documents were shown merely to discuss potential legal relationships with the bank. However, the petitioner did not provide a valid argument against the evident illegality of the forged documents, leading to the dismissal of the appeal and the imposition of court costs on the petitioner.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited in the reasoning to justify the dismissal of the appeal.
Cited in the dispositive to order the appellant to bear the court costs.
Cited in the reasoning as the standard for reviewing alleged violations of Swiss law.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_612/2008 /hum
Urteil vom 23. September 2008
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Bundesrichter Favre, Zünd,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwälte Dr. Peter Fichtenbauer und Dr. Klaus Krebs,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Einziehung,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 1. Juli 2008.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1. Als der Beschwerdeführer bei der Bank B.________ vorsprach und verschiedene gefälschte Dokumente vorlegte, konnten diese polizeilich sichergestellt werden. Das Obergericht des Kantons Zürich beschloss am 1. Juli 2008 im Rekursverfahren, die sichergestellten Bankunterlagen, Kontoauszüge und Metallbarren würden definitiv eingezogen und der Kantonspolizei zur gutscheinenden Verwendung überlassen.
Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht und beantragt, die verfügte Beschlagnahme und Einziehung der beschwerdebezogenen Gegenstände aufzuheben und zu verfügen, dass diese dem Beschwerdeführer herauszugeben seien.
2. Der Beschwerdeführer bemängelt nur E. III.2.2. des angefochtenen Entscheids (Beschwerde S. 2). In Anwendung von Art. 109 Abs. 3 BGG kann auf diese Erwägung verwiesen werden (angefochtener Entscheid S. 8/9). Was daran gegen das schweizerische Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte, ist nicht ersichtlich. Das Vorbringen des Beschwerdeführers, die beschlagnahmten Gegenstände seien von ihm der Bank nur deshalb vorgewiesen worden, "um allfällige Rechtsbeziehungen zwischen dem Beschwerdeführer und der B.________ zu erörtern" (Beschwerde S. 2), ist angesichts des Umstands, dass die Gegenstände unbestrittenermassen gefälscht sind, abwegig. Ein vernünftiger und legaler Verwendungszweck gefälschter Bankunterlagen ist schlichtweg nicht ersichtlich. Die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen.
3. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. September 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Schneider Monn