Federal Supreme Court Dismisses Appeal Due to Late Cost Advance Payment
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed against a decision by the Court of Appeals of Zurich regarding the dismissal of an investigation into charges of sexual coercion. The complainant, facing financial difficulties, had been ordered to pay a court fee as part of the legal process. Although he requested a reduction in the fee, he ultimately paid it late, leading to the court deciding not to consider his appeal as a result of this failure to comply with the payment deadline. The court determined that the complainant would bear the legal costs despite his financial situation.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 BGG, Art. 66 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Due to Late Cost Advance Payment: The complainant, facing financial difficulties, had been ordered to pay a court fee as part of the legal process. Although he requested a reduction in the fee, he ultimately paid it late, leading to the court deciding not to consider his appeal as a result of this failure to comply with the payment deadline. The court determined that the complainant would bear the legal costs despite his financial situation.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was not admitted because the required advance payment was not made within the set final deadline.
The court took the appellant's financial situation into account by imposing a reduced court fee.
The court costs were imposed on the appellant in the judgment.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_594/2008/sst
Urteil vom 12. November 2008
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Y._________,
Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt Rolf Schuler,
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Einstellung der Untersuchung (sexuelle Nötigung etc.),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 10. Juni 2008.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 2. September 2008 aufgefordert, dem Bundesgericht spätestens am 23. September 2008 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen (act. 7). Mit Schreiben vom 16. (Postaufgabe am 19.) September 2008 teilte er mit, er habe die finanziellen Möglichkeiten nicht, einen Vorschuss von Fr. 2'000.-- zu zahlen, und ersuche darum, den Vorschuss auf Fr. 500.-- herabzusetzen (act. 8). Das Bundesgericht teilte ihm mit Schreiben vom 23. September 2008 mit, es sei bereit, den Kostenvorschuss auf Fr. 500.-- zu reduzieren (act. 9). Gleichzeitig wurde ihm die gesetzlich vorgesehene Nachfrist zur Zahlung des Kostenvorschusses bis zum 14. Oktober 2008 angesetzt mit der Androhung, dass das Bundesgericht auf das Rechtsmittel nicht eintreten werde, wenn der Vorschuss nicht innerhalb der Nachfrist dem Konto der Gerichtskasse gutgeschrieben werde (act. 10). Wie dem entsprechenden Postbeleg zu entnehmen ist, hat der Beschwerdeführer in der Folge den Betrag von Fr. 500.-- am 20. Oktober 2008 bar auf der Post einbezahlt. Die Zahlung ist somit verspätet. Auf die Beschwerde ist androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 BGG ). Seiner finanziellen Lage ist durch eine herabgesetzte Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ). Dem Beschwerdegegner ist keine Entschädigung auszurichten, weil er vor Bundesgericht keine Umtriebe hatte.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 12. November 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Schneider Monn