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6B_593/2015 KI-generiert

Appellant Challenges Refusal to Hear Appeal Due to Lack of Specific Justification and Pending Case

Geschäftsnummer 6B_593/2015
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint submitted to the Federal Tribunal concerning the decision of the Cantonal Court of Zug, which did not admit two appeals filed by the complainant related to non-prosecution for false accusations and favoritism. The Cantonal Court stated that the complainant failed to address the arguments of the Public Prosecutor's Office adequately. The complainant contended that a final decision should not have been made prior to the Federal Tribunal's ruling on a related matter but did not provide a proper justification for this assertion. Consequently, the Federal Tribunal ruled that the complaint would not be admitted due to insufficient argumentation and ordered the complainant to bear the court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appellant Challenges Refusal to Hear Appeal Due to Lack of Specific Justification and Pending Case: The Cantonal Court stated that the complainant failed to address the arguments of the Public Prosecutor's Office adequately. The complainant contended that a final decision should not have been made prior to the Federal Tribunal's ruling on a related matter but did not provide a proper justification for this assertion. Consequently, the Federal Tribunal ruled that the complaint would not be admitted due to insufficient argumentation and ordered the complainant to bear the court costs.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme (falsche Anschuldigung, Begünstigung) hängiges Verfahren Strafanzeige öffentliche Verhandlung Einrede der Verfassungswidrigkeit Beschwerdelegitimation Streitgegenstand

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not admitted to proceedings based on this procedural article due to lack of proper substantiation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the court costs on the appellant in the final ruling.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_593/2015

Urteil vom 7. Juli 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Zug,

Leitender Oberstaatsanwalt,

An der Aa 4, 6300 Zug,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme (falsche Anschuldigung, Begünstigung),

Beschwerde gegen zwei Präsidialverfügungen des Obergerichts des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, vom 5. Mai 2015 (BS 2015 14 und 15).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Das Obergericht des Kantons Zug trat am 5. Mai 2015 auf zwei Beschwerden mit der Begründung nicht ein, der Beschwerdeführer setze sich mit der Argumentation der Staatsanwaltschaft nicht auseinander und zeige nicht auf, inwieweit sie unrichtig sein soll. Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, die angefochtenen Verfügungen seien aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen.

Der Beschwerdeführer macht geltend, es gehe nicht an, dass die Vorinstanz bereits ein definitives Verdikt fälle, bevor das Bundesgericht in einem dort hängigen Fall entschieden habe. Eine Begründung für dieses Vorbringen enthält die Beschwerde nicht. Weder ist ersichtlich, welche Bestimmung eine Sistierung des kantonalen Verfahrens verlangt hätte, noch wird ausgeführt, aus welchem Grund ein Zuwarten nach Ansicht des Beschwerdeführers geboten gewesen wäre. Auf die Beschwerde ist mangels einer Begründung, die den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügen würde, im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 7. Juli 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: C. Monn