Appellant Challenges Refusal to Hear Appeal Due to Lack of Specific Justification and Pending Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint submitted to the Federal Tribunal concerning the decision of the Cantonal Court of Zug, which did not admit two appeals filed by the complainant related to non-prosecution for false accusations and favoritism. The Cantonal Court stated that the complainant failed to address the arguments of the Public Prosecutor's Office adequately. The complainant contended that a final decision should not have been made prior to the Federal Tribunal's ruling on a related matter but did not provide a proper justification for this assertion. Consequently, the Federal Tribunal ruled that the complaint would not be admitted due to insufficient argumentation and ordered the complainant to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appellant Challenges Refusal to Hear Appeal Due to Lack of Specific Justification and Pending Case: The Cantonal Court stated that the complainant failed to address the arguments of the Public Prosecutor's Office adequately. The complainant contended that a final decision should not have been made prior to the Federal Tribunal's ruling on a related matter but did not provide a proper justification for this assertion. Consequently, the Federal Tribunal ruled that the complaint would not be admitted due to insufficient argumentation and ordered the complainant to bear the court costs.
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KI-generiertThe appeal was not admitted to proceedings based on this procedural article due to lack of proper substantiation.
The court imposed the court costs on the appellant in the final ruling.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_593/2015
Urteil vom 7. Juli 2015
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Zug,
Leitender Oberstaatsanwalt,
An der Aa 4, 6300 Zug,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (falsche Anschuldigung, Begünstigung),
Beschwerde gegen zwei Präsidialverfügungen des Obergerichts des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, vom 5. Mai 2015 (BS 2015 14 und 15).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Das Obergericht des Kantons Zug trat am 5. Mai 2015 auf zwei Beschwerden mit der Begründung nicht ein, der Beschwerdeführer setze sich mit der Argumentation der Staatsanwaltschaft nicht auseinander und zeige nicht auf, inwieweit sie unrichtig sein soll. Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, die angefochtenen Verfügungen seien aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen.
Der Beschwerdeführer macht geltend, es gehe nicht an, dass die Vorinstanz bereits ein definitives Verdikt fälle, bevor das Bundesgericht in einem dort hängigen Fall entschieden habe. Eine Begründung für dieses Vorbringen enthält die Beschwerde nicht. Weder ist ersichtlich, welche Bestimmung eine Sistierung des kantonalen Verfahrens verlangt hätte, noch wird ausgeführt, aus welchem Grund ein Zuwarten nach Ansicht des Beschwerdeführers geboten gewesen wäre. Auf die Beschwerde ist mangels einer Begründung, die den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügen würde, im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. Juli 2015
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Der Gerichtsschreiber: C. Monn