Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_585/2009 KI-generiert

Appeal Dismissed: Insufficient Justification for Reopening Criminal Case

Geschäftsnummer 6B_585/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by an individual against a decision made by a regional court that rejected a request for reopening a case relating to multiple false accusations and attempted coercion. The complainant did not present any new evidence or facts to substantiate the reopening request, and their appeal to a higher court failed to adequately address the issues raised in the previous decision. Consequently, the higher court decided not to entertain the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 64 BGG; Appeal Dismissed: Insufficient Justification for Reopening Criminal Case: The complainant did not present any new evidence or facts to substantiate the reopening request, and their appeal to a higher court failed to adequately address the issues raised in the previous decision. Consequently, the higher court decided not to entertain the appeal.

Schlagwörter

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Wiederaufnahme (mehrfache falsche Anschuldigung, versuchte Nötigung) Wiederaufnahme des Verfahrens Versuch im Strafrecht Rechtsgutachten falsche Anschuldigung Beschlagnahme von Beweismitteln Einrede der Verfassungswidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to declare that the appeal cannot be entertained due to insufficient grounds/requirements.

Art. 64 BGG

Although not explicitly cited in the dispositive, in cases where no costs are levied (as per point 2), the President exercises discretion, which relates to the cost aspect usually covered by provisions like Art. 66 BGG or the inherent power of the court, but since the instruction is to only take explicitly cited provisions in the dispositive, and no clear cost provision is cited in the final orders (point 2 states 'Es werden keine Kosten erhoben' without citing Art. 66 BGG), I must re-evaluate based strictly on the output rule. Point 2 in the dispositive says 'Es werden keine Kosten erhoben'. This implies a decision on costs, but no specific statutory-provision reference is associated with this order line in the final disposing section. Therefore, only Art. 108 BGG is explicitly cited in relation to the decision to dismiss the appeal.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_585/2009

Urteil vom 10. Juli 2009

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Favre, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, 8090 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Wiederaufnahme (mehrfache falsche Anschuldigung, versuchte Nötigung),

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 11. Juni 2009.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Im angefochtenen Entscheid wurde ein Wiederaufnahmegesuch abgewiesen. Nach den Ausführungen des Obergerichts hat die Beschwerdeführerin keine neuen Tatsachen geltend gemacht. Dagegen wendet sich diese mit Beschwerde ans Bundesgericht. In diesem Rechtsmittel ist darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Dieser Voraussetzung genügt die Beschwerdeeingabe der Beschwerdeführerin nicht, weil sie sich mit keinem Wort auf den angefochtenen Entscheid und die dortigen Ausführungen zu den neuen Tatsachen bezieht. Wie bereits im Verfahren vor Obergericht beantragt sie im Wesentlichen wiederum nur ein neues Schriftgutachten. Damit enthält die Beschwerde weder ein hinreichendes Rechtsbegehren noch eine genügende Begründung. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Ausnahmsweise kann vorliegend auf eine Kostenauflage verzichtet werden.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. Juli 2009

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Favre Arquint Hill