Complainant Lacks Standing to Appeal Refusal of Criminal Proceedings
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, a private individual filed a complaint against the decision of a regional public prosecutor's office, which had declined to initiate a criminal investigation into allegations of unlawful detention and corruption. The individual’s complaint was subsequently dismissed by the cantonal court. The Swiss Federal Tribunal determined that the complainant did not meet the necessary criteria to pursue the case further, as their arguments did not substantiate any legal claim regarding the influence on their civil rights. Consequently, the Tribunal ruled against the invocation of the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Complainant Lacks Standing to Appeal Refusal of Criminal Proceedings: The individual’s complaint was subsequently dismissed by the cantonal court. The Swiss Federal Tribunal determined that the complainant did not meet the necessary criteria to pursue the case further, as their arguments did not substantiate any legal claim regarding the influence on their civil rights. Consequently, the Tribunal ruled against the invocation of the appeal.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to declare that the appeal will not be entertained due to the appellant's lack of standing.
Used to mandate that the appellant's financial situation be considered when setting the court costs.
Used to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_583/2014
Urteil vom 20. Juni 2014
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Mathys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern , Maulbeerstrasse 10, 3011 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (Korruption, Freiheitsberaubung),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 24. April 2014.
Erwägungen:
1. Am 24. April 2014 wies das Obergericht des Kantons Bern eine Beschwerde gegen eine Verfügung vom 24. März 2014 ab, mit welcher die Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland das Strafverfahren wegen Freiheitsberaubung und Korruption bzw. Bestechung nicht an die Hand genommen hatte. Die Beschwerdeführerin wäre als Privatklägerin vor Bundesgericht nur legitimiert, wenn sich der angefochtene Entscheid auf die Beurteilung ihrer Zivilansprüche auswirken könnte (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG). Dass und inwiefern diese Voraussetzung erfüllt wäre, ergibt sich aus der Beschwerde nicht, die sich auf unsubstanziierte Kritik am angefochtenen Entscheid und Vorwürfe gegen die Behörden beschränkt. Auf die Beschwerde ist mangels Legitimation der Beschwerdeführerin im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Ihrer finanziellen Lage ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 20. Juni 2014
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Mathys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill