Inadmissibility of Appeal for Failure to Exhaust Cantonal Remedies in Conditional Release Matter
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who appealed against the decision of a local justice department regarding the denial of his conditional release from a measure under Swiss penal law. The appeal was filed after a decision made on July 25, 2011, which stated that the individual's request for conditional release was declined. The tribunal addressed the admissibility of the appeal and concluded that the decision was not final since there was a possibility to file a local appeal, thus not allowing the case to proceed at the federal level. Additionally, the tribunal ruled on the allocation of court costs and denied a request for free legal aid due to the perceived lack of merit in the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62d StGB, Art. 78 Abs. 2 lit. b BGG, Art. 80 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG; Inadmissibility of Appeal for Failure to Exhaust Cantonal Remedies in Conditional Release Matter: The appeal was filed after a decision made on July 25, 2011, which stated that the individual's request for conditional release was declined. The tribunal addressed the admissibility of the appeal and concluded that the decision was not final since there was a possibility to file a local appeal, thus not allowing the case to proceed at the federal level. Additionally, the tribunal ruled on the allocation of court costs and denied a request for free legal aid due to the perceived lack of merit in the appeal.
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KI-generiertThe appeal was not admitted because the decision was not final according to the procedural rules applied in the reasoning (though the dispositive only cites the consequence of non-admission).
The court rejected the request for legal aid.
The court imposed the court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_580/2011
Urteil vom 7. September 2011
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Justizdepartement des Kantons Basel-Stadt,
Amt für Justizvollzug, Strafvollzug, Spiegelgasse 6- 12, 4051 Basel,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Prüfung der bedingten Entlassung ( Art. 62d StGB ),
Beschwerde gegen den Entscheid des Amts für Justizvollzug des Kantons Basel-Stadt, Strafvollzug, vom 25. Juli 2011.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Gegen einen letztinstanzlichen kantonalen Entscheid betreffend die Verweigerung der bedingten Entlassung aus einer Massnahme ist die Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht gegeben ( Art. 78 Abs. 2 lit. b BGG ). In deren Rahmen kann auch die Verletzung verfassungsmässiger Rechte geltend gemacht werden. Die als staatsrechtliche Beschwerde bezeichnete Eingabe ist folglich als Beschwerde im Sinne von Art. 78 ff. BGG entgegenzunehmen.
Wie sich aus der Rechtsmittelbelehrung des angefochtenen Entscheids ergibt, ist dagegen ein kantonaler Rekurs möglich. Der angefochtene Entscheid ist somit nicht letztinstanzlich im Sinne von Art. 80 Abs. 1 BGG . Dass der Beschwerdeführer die Rechtsmittelbelehrung des angefochtenen Entscheids beachten sollte, ist ihm im Übrigen seit dem Urteil 6A.108/2006 vom 11. Dezember 2006, welches ebenfalls die Verweigerung einer bedingten Entlassung betraf, bekannt (E. 2; siehe insoweit auch Urteil 6B_139/2009 vom 26. Februar 2009). Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist durch eine herabgesetzte Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen.
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Amt für Justizvollzug des Kantons Basel-Stadt, Strafvollzug, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. September 2011
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill