Appeal Regarding Evaluation of Evidence in Attempted Homicide Case Dismissed
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the individual was convicted of multiple counts of attempted intentional homicide and sentenced to six years in prison along with a financial penalty. The individual appealed the decision, specifically challenging the evaluation of evidence used in the ruling. The appeal was based on claims that certain testimonies were contested by the defendant and a third party, and that additional witnesses should have been heard. However, the court found these arguments insufficient and ruled that the objections did not meet the legal criteria necessary for the appeal process, resulting in the dismissal of the appeal and a ruling that the individual would bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 9 BV, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Appeal Regarding Evaluation of Evidence in Attempted Homicide Case Dismissed: The individual appealed the decision, specifically challenging the evaluation of evidence used in the ruling. The appeal was based on claims that certain testimonies were contested by the defendant and a third party, and that additional witnesses should have been heard. However, the court found these arguments insufficient and ruled that the objections did not meet the legal criteria necessary for the appeal process, resulting in the dismissal of the appeal and a ruling that the individual would bear the court costs.
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KI-generiertThe appeal was not admitted to proceedings under this procedural rule based on insufficient grounds.
The request for pro bono legal aid was rejected based on this provision because the legal requests were hopeless.
The appellant's difficult financial situation was taken into account by imposing a reduced court fee.
The appellant was ordered to bear the court costs.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_579/2007 /rom
Urteil vom 3. Oktober 2007
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalprokurator des Kantons Bern, Postfach 7475, 3001 Bern.
Gegenstand
Vollendeter Versuch der vorsätzlichen Tötung; Widerhandlungen gegen die Waffengesetzgebung,
Beschwerde in Strafsachen gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, 1. Strafkammer, vom 5. Juli 2007.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer wurde im angefochtenen Entscheid zur Hauptsache wegen mehrfachen vollendeten Versuchs der vorsätzlichen Tötung mit sechs Jahren Zuchthaus und einer Busse von Fr. 500.-- bestraft. Die Beschwerde richtet sich nur gegen die Beweiswürdigung. Diese verletzt nicht schon das Willkürverbot von Art. 9 BV , wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint, sondern nur, wenn sie offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft ( BGE 132 I 13 E. 5.1 ; 131 I 57 E. 2, 217 E. 2.1, 467 E. 3.1). Mit dem unzulässigen appellatorischen Hinweis, eine Drittperson und der Beschwerdeführer selber hätten den belastenden Aussagen zweier weiterer Personen widersprochen, lässt sich nicht darlegen, dass die Vorinstanz dadurch, dass sie auf die belastenden Aussagen abgestellt hat, in Willkür verfallen wäre. Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, dass noch vier Taxifahrer hätten einvernommen werden müssen. Die Vorinstanz hat mit Beschluss vom 22. Juni 2007 die Anträge des Beschwerdeführers auf Einvernahme von Zeugen abgewiesen (angefochtener Entscheid S. 4 E. 4). Mit diesem Beschluss befasst sich der Beschwerdeführer nicht, weshalb seine Ausführungen den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. 106 Abs. 2 BGG nicht genügen. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos waren. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist durch eine herabgesetzte Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wird abgewiesen.
3. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Generalprokurator des Kantons Bern und dem Obergericht des Kantons Bern, 1. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 3. Oktober 2007
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: