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6B_574/2013 KI-generiert

Failure to pay cost advance after extended deadline for speeding fine objection appeal.

Geschäftsnummer 6B_574/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (single judge) refused to entertain the appellant's appeal and dismissed the case, ordering the appellant to pay court costs of 800 Swiss francs. The appeal challenged a lower court's decision not to enter into the appellant's objection against a speeding fine (exceeding the maximum speed limit). The Court based its decision on the appellant's failure to pay the required court deposit of 2,000 Swiss francs within the extended deadline, despite the Court having granted a second extension after the first notice was lost in the mail; the Court applied Article 108 of the Federal Supreme Court Act, which provides for non-entry into proceedings when a mandatory procedural requirement, such as the payment of a cost advance, is not met.

Legislator-Regeste

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Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 66 al. 1 BGG; Failure to pay cost advance after extended deadline for speeding fine objection appeal: The appeal challenged a lower court's decision not to enter into the appellant's objection against a speeding fine (exceeding the maximum speed limit). The Court based its decision on the appellant's failure to pay the required court deposit of 2,000 Swiss francs within the extended deadline, despite the Court having granted a second extension after the first notice was lost in the mail; the Court applied Article 108 of the Federal Supreme Court Act, which provides for non-entry into proceedings when a mandatory procedural requirement, such as the payment of a cost advance, is not met.

Schlagwörter

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Nichteintreten auf Einsprache (Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit) nicht geleisteter Kostenvorschuss Ansetzung einer Nachfrist Zahlungsfrist verspätete Eröffnung nachträglicher Rechtsvorschlag Verhandlungsverschiebung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to declare the appeal inadmissible by simplified procedure because the appellant failed to pay the required cost advance within the extended deadline.

Art. 66 al. 1 BGG

Basis for imposing court costs on the appellant, who caused the inadmissibility of the appeal.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_574/2013

Urteil vom 11. November 2013

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Detlev F.H. Gudat,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Solothurn , Franziskanerhof, Barfüssergasse 28, Postfach 157, 4502 Solothurn,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Nichteintreten auf Einsprache (Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit),

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, vom 26. April 2013.

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 20. Juni 2013 aufgefordert, dem Bundesgericht spätestens am 4. Juli 2013 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen. Er nahm die Verfügung am 26. Juni 2013 entgegen.

Am 11. Juli 2013, und somit verspätet, beantragte der Beschwerdeführer eine Herabsetzung des Kostenvorschusses, da dieser angesichts der in Frage stehenden Busse unverhältnismässig sei (act. 9).

Das Gesuch wurde mit Schreiben vom 16. Juli 2013 und einer entsprechenden Rechtsbelehrung abgewiesen (act. 10). Gleichzeitig setzte das Bundesgericht dem Beschwerdeführer die gesetzlich vorgeschriebene und nicht mehr erstreckbare Nachfrist zur Leistung des Vorschusses bis zum 16. August 2013 an, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde.

In der Folge erhielt das Bundesgericht keinen Rückschein für die zweite Verfügung. Die Sendung konnte gemäss den Nachforschungen der Post denn auch nur bis zur Schweizerischen Grenze verfolgt werden. Weil sie unterwegs verloren gegangen sein könnte, stellte das Bundesgericht die Verfügung vom 16. Juli 2013 mit einem Begleitbrief vom 7. Oktober 2013 ein zweites Mal zu. Der Ablauf der Frist wurde neu auf den 21. Oktober 2013 festgesetzt (act. 12). Diese Sendung hat der Beschwerdeführer am 18. Oktober 2013 erhalten.

Der Kostenvorschuss ging auch innert der Nachfrist nicht ein. Folglich ist auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 11. November 2013

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Schneider

Der Gerichtsschreiber: Monn