Claimant's Appeal Dismissed for Non-Payment of Procedural Security
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complainant who sought a criminal prosecution for negligent grievous bodily harm, which was dismissed by the Baden Public Prosecutor's Office on February 26, 2019. The complainant's subsequent appeal was rejected by the Aargau Cantonal Court on April 29, 2019, due to failure to provide the required security deposit for legal costs. The complainant then filed multiple submissions to the Swiss Federal Tribunal, contesting the decision to not proceed with the appeal. However, the submissions did not meet the legal requirements needed to challenge the appeal's dismissal, as they failed to adequately demonstrate how the Cantonal Court's decision violated any legal rights or principles.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 383 Abs. 1 StPO, Art. 383 Abs. 2 StPO, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Claimant's Appeal Dismissed for Non-Payment of Procedural Security: The complainant's subsequent appeal was rejected by the Aargau Cantonal Court on April 29, 2019, due to failure to provide the required security deposit for legal costs. The complainant then filed multiple submissions to the Swiss Federal Tribunal, contesting the decision to not proceed with the appeal. However, the submissions did not meet the legal requirements needed to challenge the appeal's dismissal, as they failed to adequately demonstrate how the Cantonal Court's decision violated any legal rights or principles.
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KI-generiertThe appeal was not admitted to proceedings based on this article because the submissions were insufficient.
The court ordered the appellant to pay the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_573/2019
Urteil vom 7. Juni 2019
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau,
Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Einstellungsverfügung (fahrlässige schwere Körperverletzung); Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 29. April 2019 (SBK.2019.63 / CH / va).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Staatsanwaltschaft Baden stellte das vom Beschwerdeführer angestrebte Strafverfahren am 26. Februar 2019 ein. Auf die dagegen eingereichte Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Aargau am 29. April 2019 androhungsgemäss mangels Leistung der geforderten Prozesskostensicherheit nicht ein.
Der Beschwerdeführer gelangt mit mehreren Eingaben an das Bundesgericht.
2. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung der Beschwerde an das Bundesgericht in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt.
Nach Art. 383 Abs. 1 StPO kann die Verfahrensleitung die Privatklägerschaft verpflichten, innert einer Frist für allfällige Kosten und Entschädigungen Sicherheit zu leisten. Wird die Sicherheit nicht fristgerecht geleistet, so tritt die Rechtsmittelinstanz auf das Rechtsmittel nicht ein ( Art. 383 Abs. 2 StPO ).
3. Die Beschwerdeeingabe genügt nicht den gesetzlichen Begründungsanforderungen. Der Beschwerdeführer nimmt Bezug auf die materielle Seite der Angelegenheit, welche nicht Verfahrensgegenstand ist und womit sich das Bundesgericht nicht befassen kann. Mit dem angefochtenen Entscheid setzt er sich nicht auseinander und legt nicht dar, dass und inwiefern das Nichteintreten des Obergerichts mangels Leistung der Prozesskostensicherheit verfassungs- oder sonstwie bundesrechtswidrig sein soll. Aus der Beschwerdeeingabe ergibt sich mithin nicht, dass und inwiefern das Obergericht mit seinem Entscheid gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen haben könnte. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
4. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. Juni 2019
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill