Federal Supreme Court Declines Appeal Due to Untimely Submission
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual, referred to as the appellant, who filed a complaint against a decision made by the Obergericht des Kantons Zürich (Higher Court of the Canton of Zurich), related to an allegation of fraud and the associated sentencing. The appellant sought to appeal the judgment of January 20, 2023, including a request for dismissal of their public defense attorney. However, the appeal filed with the Swiss Federal Tribunal was deemed late as it was submitted one day after the 30-day deadline for such appeals, which began on March 14, 2023, after the appellant's defense attorney received the court's decision. Consequently, the appeal was not considered due to its tardiness, and no request for reinstating the deadline was made.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Declines Appeal Due to Untimely Submission: The appellant sought to appeal the judgment of January 20, 2023, including a request for dismissal of their public defense attorney. However, the appeal filed with the Swiss Federal Tribunal was deemed late as it was submitted one day after the 30-day deadline for such appeals, which began on March 14, 2023, after the appellant's defense attorney received the court's decision. Consequently, the appeal was not considered due to its tardiness, and no request for reinstating the deadline was made.
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KI-generiertThe appeal was not admitted because it was filed late (after the deadline).
Used to decide not to impose costs when the appeal is not admitted.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_570/2023
Urteil vom 4. Mai 2023
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Güterstrasse 33, Postfach, 8010 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Betrug; Strafzumessung; Gesuch um Entlassung der amtlichen Verteidigung; Nichteintreten,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 20. Januar 2023 (SB220251-O/U/hb).
Die Präsidentin zieht in Erwägung:
1. Eine Beschwerde muss, um rechtzeitig zu sein, innert 30 Tagen nach der Eröffnung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht eingereicht werden ( Art. 100 Abs. 1 BGG ).
Gemäss Sendungsverfolgung der Post wurde das angefochtene Urteil dem amtlichen Verteidiger und damit dem Beschwerdeführer am 13. März 2023 zugestellt. Damit begann die 30-tägige Frist zur Einreichung einer Beschwerde in Strafsachen am 14. März 2023 zu laufen und endete unter Berücksichtigung von Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG am 27. April 2023. Der Beschwerdeführer hätte die Beschwerde, um rechtzeitig zu sein, somit spätestens an diesem letzten Tag der Beschwerdefrist, d.h. am 27. April 2023, auf die Post bringen müssen. Gemäss Poststempel hat er dies indessen erst am 28. April 2023 getan. Die Beschwerde wurde folglich nach Ablauf der Beschwerdefrist eingereicht und ist damit verspätet. Dass der Beschwerdeführer die Frist unverschuldet verpasst hätte, wird vor Bundesgericht nicht geltend gemacht. Es wird auch kein Gesuch um Fristwiederherstellung gestellt. Auf die Beschwerde ist daher wegen Verspätung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 4. Mai 2023
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill