Federal Supreme Court Refusal of Jurisdiction on Cantonal Law Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint against a decision by the Cantonal Court of Schwyz that rejected a request for the reopening of a criminal investigation and dismissed a complaint from the appellant. The appellant's challenge to the decision primarily relied on interpretations of cantonal law, particularly regarding the application of specific legal provisions. However, the appeal was deemed insufficient, as it did not adequately demonstrate that the prior court's reasoning was incorrect or arbitrary, nor did it substantiate claims of constitutional rights violations. Consequently, the Federal Tribunal did not accept the complaint for further consideration.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 106 Abs. 2 BGG, Art. 30 Ziff. 1 BV, Art. 108 BGG; Federal Supreme Court Refusal of Jurisdiction on Cantonal Law Appeal: The appellant's challenge to the decision primarily relied on interpretations of cantonal law, particularly regarding the application of specific legal provisions. However, the appeal was deemed insufficient, as it did not adequately demonstrate that the prior court's reasoning was incorrect or arbitrary, nor did it substantiate claims of constitutional rights violations. Consequently, the Federal Tribunal did not accept the complaint for further consideration.
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KI-generiertCited in the reasoning regarding the required substantiation for constitutional complaints when only cantonal law is at issue.
Cited in the reasoning to explain the high burden of proof for challenging cantonal law application, which the appeal failed to meet, leading to the decision not to enter upon the appeal.
The appeal was declared inadmissible (non-entrée en matière) based on this procedural rule.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_562/2009
Urteil vom 17. September 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz, 6430 Schwyz,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichteröffnung einer Strafuntersuchung,
Beschwerde gegen den Beschluss des Kantonsgerichts des Kantons Schwyz, 2. Rekurskammer, vom 15. Mai 2009.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Im angefochtenen Beschluss des Kantonsgerichts Schwyz vom 15. Mai 2009 wurden ein Wiederherstellungsgesuch abgewiesen und auf eine Beschwerde des Beschwerdeführers nicht eingetreten. Dagegen wendet sich dieser an das Bundesgericht. Beruht der angefochtene Entscheid wie vorliegend ausschliesslich auf kantonalem Recht, fällt allein die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte in Betracht. Diese Rüge - und insbesondere diejenige, die Vorinstanz habe kantonales Recht willkürlich ausgelegt und angewendet - muss in der Beschwerde ausdrücklich vorgebracht und substantiiert begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 133 IV 286 E. 1.4). Diesen Begründungsanforderungen genügt die vorliegende Beschwerde auch nicht ansatzweise. Der Beschwerdeführer legt einzig dar, wie § 129 Abs. 1 des Gerichtsorganisationsgesetzes des Kantons Schwyz (GO/SZ) seiner Ansicht nach richtigerweise zu interpretieren wäre. Er unterlässt es aber aufzuzeigen, dass und weshalb die vorinstanzliche Anwendung und Auslegung der fraglichen Bestimmung unhaltbar sein sollte. Ebenso wenig begründet er in einer im Sinne von Art. 106 Abs. 2 BGG genügenden Weise die geltend gemachten Verletzungen von Art. 7, 8, 13 Ziff. 2, 29 Ziff. 1, 2 und 3 sowie von Art. 30 Ziff. 1 BV . Sein Hinweis auf den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts C_6570/2007 geht an der Sache vorbei. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht des Kantons Schwyz, 2. Rekurskammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 17. September 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:
Favre Arquint Hill