Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_562/2009 KI-generiert

Federal Supreme Court Refusal of Jurisdiction on Cantonal Law Appeal

Geschäftsnummer 6B_562/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a complaint against a decision by the Cantonal Court of Schwyz that rejected a request for the reopening of a criminal investigation and dismissed a complaint from the appellant. The appellant's challenge to the decision primarily relied on interpretations of cantonal law, particularly regarding the application of specific legal provisions. However, the appeal was deemed insufficient, as it did not adequately demonstrate that the prior court's reasoning was incorrect or arbitrary, nor did it substantiate claims of constitutional rights violations. Consequently, the Federal Tribunal did not accept the complaint for further consideration.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 30 Ziff. 1 BV, Art. 108 BGG; Federal Supreme Court Refusal of Jurisdiction on Cantonal Law Appeal: The appellant's challenge to the decision primarily relied on interpretations of cantonal law, particularly regarding the application of specific legal provisions. However, the appeal was deemed insufficient, as it did not adequately demonstrate that the prior court's reasoning was incorrect or arbitrary, nor did it substantiate claims of constitutional rights violations. Consequently, the Federal Tribunal did not accept the complaint for further consideration.

Schlagwörter

KI-generiert
Nichteröffnung einer Strafuntersuchung Verfassungsgerichtsbarkeit Auslegung des Rechts Demonstrationsrecht Eingrenzung Vorabentscheidungsverfahren Rüge verfassungsmässiger Rechte

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 106 Abs. 2 BGG

Cited in the reasoning regarding the required substantiation for constitutional complaints when only cantonal law is at issue.

Art. 106 Abs. 2 BGG

Cited in the reasoning to explain the high burden of proof for challenging cantonal law application, which the appeal failed to meet, leading to the decision not to enter upon the appeal.

Art. 108 BGG

The appeal was declared inadmissible (non-entrée en matière) based on this procedural rule.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_562/2009

Urteil vom 17. September 2009

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Favre, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz, 6430 Schwyz,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichteröffnung einer Strafuntersuchung,

Beschwerde gegen den Beschluss des Kantonsgerichts des Kantons Schwyz, 2. Rekurskammer, vom 15. Mai 2009.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Im angefochtenen Beschluss des Kantonsgerichts Schwyz vom 15. Mai 2009 wurden ein Wiederherstellungsgesuch abgewiesen und auf eine Beschwerde des Beschwerdeführers nicht eingetreten. Dagegen wendet sich dieser an das Bundesgericht. Beruht der angefochtene Entscheid wie vorliegend ausschliesslich auf kantonalem Recht, fällt allein die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte in Betracht. Diese Rüge - und insbesondere diejenige, die Vorinstanz habe kantonales Recht willkürlich ausgelegt und angewendet - muss in der Beschwerde ausdrücklich vorgebracht und substantiiert begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 133 IV 286 E. 1.4). Diesen Begründungsanforderungen genügt die vorliegende Beschwerde auch nicht ansatzweise. Der Beschwerdeführer legt einzig dar, wie § 129 Abs. 1 des Gerichtsorganisationsgesetzes des Kantons Schwyz (GO/SZ) seiner Ansicht nach richtigerweise zu interpretieren wäre. Er unterlässt es aber aufzuzeigen, dass und weshalb die vorinstanzliche Anwendung und Auslegung der fraglichen Bestimmung unhaltbar sein sollte. Ebenso wenig begründet er in einer im Sinne von Art. 106 Abs. 2 BGG genügenden Weise die geltend gemachten Verletzungen von Art. 7, 8, 13 Ziff. 2, 29 Ziff. 1, 2 und 3 sowie von Art. 30 Ziff. 1 BV . Sein Hinweis auf den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts C_6570/2007 geht an der Sache vorbei. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht des Kantons Schwyz, 2. Rekurskammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 17. September 2009

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Favre Arquint Hill