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6B_557/2007 KI-generiert

Swiss traffic offense conviction; inadmissible appeal for lacking substantiation of arbitrary fact-finding under Article 106(2) BGG.

Geschäftsnummer 6B_557/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (Criminal Appeals Division) dismissed the appeal and did not enter into the merits, upholding the decision of the Obergericht of the Canton of Zurich, which had convicted the appellant of a simple traffic rule violation and imposed a fine of CHF 400. The appellant had challenged only the factual findings, alleging arbitrariness in the weighing of evidence and a violation of the principle of "in dubio pro reo." The Court found that the appellant's submissions amounted to inadmissible appellate criticism, merely restating his own version of events and arguing how the evidence (including his statements, a witness's testimony, and an expert report) should have been assessed, without demonstrating that the challenged decision was manifestly untenable in its result. The Court based its decision on the strict procedural requirements for complaints of arbitrary fact-finding under Articles 9 of the Federal Constitution and 106(2) of the Federal Supreme Court Act (BGG), ruling that such requirements were not met, and ordered the appellant to pay court costs of CHF 1,000.

Legislator-Regeste

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Art. 9 BV, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Swiss traffic offense conviction; inadmissible appeal for lacking substantiation of arbitrary fact-finding under Article 106(2) BGG: The appellant had challenged only the factual findings, alleging arbitrariness in the weighing of evidence and a violation of the principle of "in dubio pro reo." The Court found that the appellant's submissions amounted to inadmissible appellate criticism, merely restating his own version of events and arguing how the evidence (including his statements, a witness's testimony, and an expert report) should have been assessed, without demonstrating that the challenged decision was manifestly untenable in its result. The Court based its decision on the strict procedural requirements for complaints of arbitrary fact-finding under Articles 9 of the Federal Constitution and 106(2) of the Federal Supreme Court Act (BGG), ruling that such requirements were not met, and ordered the appellant to pay court costs of CHF 1,000.

Schlagwörter

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131 I 57 E. 2, 217 E. 2.1, 467 E. 3.1 Verletzung der Verkehrsregeln willkürliche Tatsachenfeststellung Fahren trotz Führerausweisentzugs Opportunitätsprinzip Geldbußen wegen Zuwiderhandlung gegen Verfahrensvorschriften Antrag auf Zulassung der Zwangsvollstreckung – Entscheidung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to declare the appeal inadmissible by simplified procedure because the complaint did not meet the strict substantiation requirements.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Basis for imposing the court costs on the appellant.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_557/2007 /hum

Urteil vom 18. Oktober 2007

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich.

Gegenstand

Einfache Verkehrsregelverletzung etc.,

Beschwerde in Strafsachen gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 7. August 2007.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführer wurde mit Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 7. August 2007 zweitinstanzlich wegen Verletzung von Verkehrsregeln zu einer Busse von Fr. 400.-- verurteilt. Die dagegen erhobene Beschwerde an das Bundesgericht richtet sich einzig gegen die Beweiswürdigung. Es wird eine Verletzung des Willkürverbots und des Grundsatzes "in dubio pro reo" geltend gemacht. Für die Rüge der offensichtlich unrichtigen und damit im Sinne von Art. 9 BV sowie im Sinne des Grundsatzes "in dubio pro reo" in seiner Funktion als Beweiswürdigungsregel willkürlichen Sachverhaltsfeststellung gelten die strengen Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG (vgl. zur amtlichen Publikation vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 6B_178/2007 vom 23. Juli 2007, E. 1.4). Diesen Begründungsanforderungen genügt die vorliegende Beschwerde nicht. Die Ausführungen des Beschwerdeführers erschöpfen sich in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil. Er beschränkt sich namentlich darauf, den Nachweis des Sachverhalts zu bestreiten und unter teilweise wortwörtlicher Wiedergabe der schon im obergerichtlichen Verfahren vertretenen Standpunkte darzulegen, wie die vorhandenen Beweise - insbesondere seine eigenen Aussagen als auch diejenigen des Zeugen A.________ sowie das Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Zürich vom 30. März 2006 - richtigerweise zu würdigen gewesen wären. Die blosse Darlegung der eigenen Sichtweise des Geschehens ist jedoch nicht geeignet, Willkür darzutun. Denn für die Begründung von Willkür genügt es praxisgemäss nicht, dass das angefochtene Urteil mit der Darstellung des Beschwerdeführers nicht übereinstimmt oder eine andere Lösung oder Würdigung vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre ( BGE 132 I 13 E. 5.1 ; 131 I 57 E. 2, 217 E. 2.1, 467 E. 3.1 ; 127 I 54 E. 2b mit weiteren Hinweisen). Da der Beschwerdeführer nicht substantiiert aufzeigt, dass und inwiefern der angefochtene Entscheid (auch) im Ergebnis schlechterdings unhaltbar sein sollte, kann auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht eingetreten werden.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 18. Oktober 2007

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: