Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_555/2007 KI-generiert

Dismissal for Formal Defects in Criminal Appeal Regarding Trespassing and Insult Conviction

Geschäftsnummer 6B_555/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual contesting a decision from the Cantonal Court of Bern regarding charges of trespassing and insult. The individual filed what was termed a "supervisory court complaint," but the court interpreted it as a criminal complaint due to the lack of a proper appeal format. The submission did not meet necessary legal requirements as it failed to include any specific requests or justifications, resulting in the court's decision not to entertain the complaint. Additionally, the individual's recognized financial difficulties led to the decision to waive court fees.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 93 BGG; Dismissal for Formal Defects in Criminal Appeal Regarding Trespassing and Insult Conviction: The individual filed what was termed a "supervisory court complaint," but the court interpreted it as a criminal complaint due to the lack of a proper appeal format. The submission did not meet necessary legal requirements as it failed to include any specific requests or justifications, resulting in the court's decision not to entertain the complaint. Additionally, the individual's recognized financial difficulties led to the decision to waive court fees.

Schlagwörter

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Strafanzeige Aufsichtsbeschwerde formeller Mangel Bedürftigkeit Beleidigung Kündigung wegen Diebstahls

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to decide not to enter a decision on the appeal due to formal deficiencies.

Art. 93 BGG

Used to declare the appeal inadmissible because it was against an interlocutory decision.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_555/2007 /rom

Urteil vom 21. September 2007

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Generalprokurator des Kantons Bern, Postfach 7475, 3001 Bern.

Gegenstand

Hausfriedensbruch, Beschimpfung etc.,

Beschwerde in Strafsachen gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, 1. Strafkammer, vom 29. März 2007.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Mangels Gegenberichts ist die als "Aufsichtsgerichtsbeschwerde" bezeichnete Eingabe, mit welcher sich der Beschwerdeführer gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern vom 29. März 2007 wendet, als Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 78 ff. BGG entgegenzunehmen.

2. Gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG haben Rechtsschriften unter anderem die Begehren des Beschwerdeführers sowie deren Begründung zu enthalten. Gemäss Abs. 2 der genannten Bestimmung ist darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die vorliegende Eingabe, welche weder ein Begehren noch eine Begründung enthält, genügt diesen Anforderungen in keiner Weise. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

3. Wegen der offensichtlichen Unbeholfenheit des Beschwerdeführers und seiner aktenkundigen Mittellosigkeit (angefochtenes Urteil, S. 19) wird ausnahmsweise auf eine Gerichtsgebühr verzichtet.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Generalprokurator des Kantons Bern und dem Obergericht des Kantons Bern, 1. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 21. September 2007

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: