Appeal Dismissed for Untimely Filing in Negligent Grievous Bodily Harm Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal against a decision made by the Cantonal Court concerning an accusation of negligent bodily injury. The appellant, represented by legal counsel, submitted the appeal after a ruling from the Cantonal Court that took place in mid-May 2012. The appeal was reportedly filed after the deadline set by law due to a period of inactivity, leading to the court's determination that the appeal was inadmissible. Consequently, the legal costs were imposed on the appellant as part of the ruling.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Untimely Filing in Negligent Grievous Bodily Harm Case: The appellant, represented by legal counsel, submitted the appeal after a ruling from the Cantonal Court that took place in mid-May 2012. The appeal was reportedly filed after the deadline set by law due to a period of inactivity, leading to the court's determination that the appeal was inadmissible. Consequently, the legal costs were imposed on the appellant as part of the ruling.
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was dismissed because it was filed late, based on the simplified procedure outlined in this article.
The court ordered the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_553/2012
Urteil vom 19. September 2012
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Walter Wagner,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Schützengasse 1, 9001 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Fahrlässige schwere Körperverletzung; Willkür, in dubio pro reo,
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, Strafkammer, vom 14. Mai 2012.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Eine Beschwerde ans Bundesgericht ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ). Der angefochtene Entscheid wurde dem Vertreter des Beschwerdeführers am 13. Juli 2012 zugestellt (Beschwerde S. 2 Ziff. III.2). Die Frist begann am Samstag, den 14. Juli 2012, zu laufen. Unter Berücksichtigung des Stillstandes vom 15. Juli bis und mit 15. August 2012 gemäss Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG lief sie am 13. September 2012 ab. Die Beschwerde wurde erst am 14. September 2012 der Post übergeben und ist verspätet. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Mit dem Entscheid in der Sache ist das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos geworden.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. September 2012
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Der Gerichtsschreiber: C. Monn