Appeal Inadmissibility Due to Insufficient Substantiation and Improper Reliance on Settled Matters
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the applicant filed a complaint regarding a prior ruling of a cantonal court that did not consider a request for recourse due to insufficient reasoning and the case being linked to earlier filings from different proceedings. The applicant contended that her previous complaint from 2008 should not have been disregarded and claimed unfair treatment in not allowing an extension of her filing. However, the Tribunal noted that the complaint failed to meet the required legal standards for appeal, leading to a decision not to consider the case further.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 al. 1 LTF; Appeal Inadmissibility Due to Insufficient Substantiation and Improper Reliance on Settled Matters: The applicant contended that her previous complaint from 2008 should not have been disregarded and claimed unfair treatment in not allowing an extension of her filing. However, the Tribunal noted that the complaint failed to meet the required legal standards for appeal, leading to a decision not to consider the case further.
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KI-generiertThe appeal was rejected because it did not meet the legal requirements for substantiation, as cited in the reasoning leading to the non-entry decision.
The appeal was dismissed by non-entry into the merits based on this procedural provision.
The appeal was rejected because it did not meet the legal requirements for substantiation, as cited in the reasoning leading to the non-entry decision.
No court costs were levied in the final order.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_552/2010
Urteil vom 1. Juli 2010
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
1. Generalprokurator des Kantons Bern, Hochschulstrasse 17, 3012 Bern,
2. A.________,
3. B.________,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Nichteintretensentscheid (schwere Körperverletzung),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Anklagekammer, vom 6. Mai 2010.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Im angefochtenen Entscheid wurde auf einen kantonalen Rekurs nicht eingetreten, weil das Rechtsmittel nicht hinreichend begründet war und es sich überdies zumindest teilweise auf eine frühere Anzeige und damit auf ein anderes Verfahren bezog (angefochtener Entscheid, S. 3 und 4). Vor Bundesgericht befasst sich die Beschwerdeführerin weder hinreichend mit der Frage der Begründungsanforderungen an einen kantonalen Rekurs noch mit derjenigen nach dem zu beurteilenden Verfahrensgegenstand bzw. damit, dass es beim vorliegenden Verfahren nur um die Anzeige vom 29. Januar 2010 geht und die früheren Anzeigen vom 21. Juli 2008 bzw. 13. Juni 2009 vom Kantonsgericht Freiburg mit Urteil vom 11. Februar 2010 rechtskräftig beurteilt worden sind. Sie macht im Wesentlichen vielmehr nur geltend, sie habe bewiesen, im Jahre 2008 eine Anzeige eingereicht zu haben. Es sei unzulässig, eine Anzeige-Erweiterung abzulehnen und die Anzeige nicht zu beurteilen. Der Willkür, die Anzeige vom 21. Juli 2008 verschwinden zu lassen, sei deshalb mit aller Härte entgegenzutreten. Die Beschwerde genügt damit den gesetzlichen Begründungsanforderungen im Sinne von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden. Damit ist das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos geworden.
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Anklagekammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 1. Juli 2010
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Schneider Arquint Hill