Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Criminal Investigation Closure Lacking Victim Standing
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint against the decision to discontinue a criminal investigation for fraud. The individual contesting the decision claimed that they had the standing to appeal based on being a victim; however, the court found that they did not qualify as a private prosecutor or a victim under the relevant legal definitions, as the alleged fraud did not directly harm their physical, sexual, or psychological integrity. Consequently, the court dismissed the appeal for lack of standing and ruled on the associated costs, which were to be borne by the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 81 Abs. 1 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Criminal Investigation Closure Lacking Victim Standing: The individual contesting the decision claimed that they had the standing to appeal based on being a victim; however, the court found that they did not qualify as a private prosecutor or a victim under the relevant legal definitions, as the alleged fraud did not directly harm their physical, sexual, or psychological integrity. Consequently, the court dismissed the appeal for lack of standing and ruled on the associated costs, which were to be borne by the complainant.
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KI-generiertUsed to declare that the appeal will not be entertained based on procedural reasons explained in the preceding consideration.
Used to reject the application for free legal aid.
Used to justify imposing a reduced court fee due to the financial situation of the appellant.
Used to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_551/2008/sst
Urteil vom 24. Juli 2008
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Landschaft, Bahnhofplatz 3a, 4410 Liestal, Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Verfahrenseinstellung (Betrug),
Beschwerde gegen den Beschluss des Verfahrensgerichts in Strafsachen des Kantons
Basel-Landschaft vom 26. November 2007.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass ein Strafverfahren wegen Betrugs eingestellt wurde. Wer gegen die Einstellung eines Verfahrens zur Beschwerde in Strafsachen berechtigt ist, folgt aus Art. 81 Abs. 1 BGG . Der Beschwerdeführer ist nicht Privatstrafkläger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG, weil mit dem Besonderen Untersuchungsrichteramt die Staatsanwaltschaft am kantonalen Verfahren beteiligt war. Der Beschwerdeführer ist nicht Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, weil er durch den angezeigten Betrug nicht in seiner körperlichen, sexuellen oder psychischen Integrität unmittelbar beeinträchtigt wurde (Art. 2 Abs. 1 Opferhilfegesetz). Als Geschädigter, der nicht Opfer ist, ist er zur vorliegenden Beschwerde nicht legitimiert ( BGE 133 IV 228 ). Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist durch eine herabgesetzte Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verfahrensgericht in Strafsachen des Kantons Basel-Landschaft schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 24. Juli 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Favre Monn