Complainant Standing in Stayed Public Prosecution Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the petitioner filed a complaint against a decision made by the cantonal court that upheld the dismissal of an inquiry regarding the abuse of a telecommunications device and defamation. The petitioner sought to challenge the ruling that terminated the proceedings, arguing for a reevaluation of the case. However, the tribunal determined that the petitioner did not have the legal standing to file the appeal since the public prosecutor's office was involved in the original proceedings, thus not constituting a private prosecution. Consequently, the court deemed the appeal inadmissible and also denied the request for legal aid, imposing the court costs on the petitioner.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 81 Abs. 1 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG; Complainant Standing in Stayed Public Prosecution Appeal: The petitioner sought to challenge the ruling that terminated the proceedings, arguing for a reevaluation of the case. However, the tribunal determined that the petitioner did not have the legal standing to file the appeal since the public prosecutor's office was involved in the original proceedings, thus not constituting a private prosecution. Consequently, the court deemed the appeal inadmissible and also denied the request for legal aid, imposing the court costs on the petitioner.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was not processed (no entry into proceedings) based on this procedural article.
The request for free legal aid (unentgeltliche Rechtspflege) was denied based on this provision.
The court costs were imposed on the appellant based on this provision.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_551/2007 /rom
Urteil vom 30. September 2007
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg, Zaehringenstrasse 1, 1700 Freiburg.
Gegenstand
Einstellungsverfügung (Missbrauch einer Fernmeldeanlage),
Beschwerde in Strafsachen gegen das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg, Strafkammer, vom 25. Juni 2007.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass ein Verfahren wegen Missbrauchs einer Fernmeldeanlage und wegen Verleumdung eingestellt und im angefochtenen Entscheid eine dagegen gerichtete Beschwerde abgewiesen wurden. Die Legitimationsvoraussetzungen zur vorliegenden Beschwerde richten sich nach Art. 81 Abs. 1 BGG . Da die Staatsanwaltschaft am kantonalen Verfahren beteiligt war, liegt kein Privatstrafklageverfahren im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG vor. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung hat der Geschädigte an der Verfolgung und Bestrafung des Täters allenfalls ein allgemeines oder tatsächliches, nicht aber ein rechtlich geschütztes Interesse im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG , weshalb er zur Beschwerde nicht legitimiert ist (BGE 6B_12/2007 vom 5. Juli 2007). Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um Erlass des Kostenvorschusses ist als Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege entgegenzunehmen. Dieses ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg und dem Kantonsgericht Freiburg, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 30. September 2007
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: