Appeal Inadmissible Due to Unidentified Object
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a complaint against the Public Prosecutor's Office of the Canton of Bern regarding their decision not to pursue certain criminal charges. The individual claimed dissatisfaction with the handling of their accusations, but in subsequent communications failed to specify valid points of appeal or provide the necessary documentation to support their complaint. Ultimately, the court found that there were no acceptable grounds to consider the appeal and declined to take any action, also resolving that no costs would be imposed on the individual.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 80 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 BGG; Appeal Inadmissible Due to Unidentified Object: The individual claimed dissatisfaction with the handling of their accusations, but in subsequent communications failed to specify valid points of appeal or provide the necessary documentation to support their complaint. Ultimately, the court found that there were no acceptable grounds to consider the appeal and declined to take any action, also resolving that no costs would be imposed on the individual.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed by the President to refuse to rule on the appeal due to the lack of a specified object of appeal.
Used in the ruling to decide that no court costs shall be levied.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_544/2008/sst
Urteil vom 2. September 2008
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Parteien
X.________, Beschwerdeführerin,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Bern,
Amthaus, 3011 Bern
Gegenstand
Nichteintreten auf Strafanzeigen,
Beschwerde gegen das Schreiben der Staatsanwaltschaft des Kantons Bern
vom 22. Mai 2008.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Beschwerde in Strafsachen ans Bundesgericht ist nur zulässig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen ( Art. 80 Abs. 1 BGG ). Aus den diversen Eingaben der Beschwerdeführerin geht nicht klar hervor, gegen was sie beim Bundesgericht Beschwerde erheben will. Nachdem sie mit Schreiben des Bundesgerichts vom 18. Juni 2008 darauf hingewiesen wurde, dass vorliegend als Anfechtungsobjekt einzig die beigelegten Verfügungen der Staatsanwaltschaft Emmental Oberaargau vom 8./16. November 2007 und vom 28. Dezember 2007/3. Januar 2008 (in Verbindung mit dem Schreiben der Staatsanwaltschaft des Kantons Bern vom 22. Mai 2008) in Frage kämen und ihre Eingaben ohne ihren entsprechenden Gegenbericht bis zum 9. Juli 2008 folglich als Beschwerde gegen die erwähnten Verfügungen entgegengenommen würden (act. 4), erklärte die Beschwerdeführerin am 5. Juli 2008, nicht dagegen Beschwerde führen zu wollen (act. 7). Sie unterliess es jedoch, dem Bundesgericht ein (taugliches) Anfechtungsobjekt zu bezeichnen. Mangels Angabe eines solchen ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und der Staatsanwaltschaft des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 2. September 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:
Schneider Arquint Hill