Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_544/2008 KI-generiert

Appeal Inadmissible Due to Unidentified Object

Geschäftsnummer 6B_544/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a complaint against the Public Prosecutor's Office of the Canton of Bern regarding their decision not to pursue certain criminal charges. The individual claimed dissatisfaction with the handling of their accusations, but in subsequent communications failed to specify valid points of appeal or provide the necessary documentation to support their complaint. Ultimately, the court found that there were no acceptable grounds to consider the appeal and declined to take any action, also resolving that no costs would be imposed on the individual.

Legislator-Regeste

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Art. 80 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 BGG; Appeal Inadmissible Due to Unidentified Object: The individual claimed dissatisfaction with the handling of their accusations, but in subsequent communications failed to specify valid points of appeal or provide the necessary documentation to support their complaint. Ultimately, the court found that there were no acceptable grounds to consider the appeal and declined to take any action, also resolving that no costs would be imposed on the individual.

Schlagwörter

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Nichteintreten auf Strafanzeigen Einrede der Verfassungswidrigkeit anfechtbarer Zwischenentscheid Steuerobjekt verspätete Beweismittel Fall des Ausschlusses Einer besonderen Behandlung unterliegende Dokumente

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used by the President to refuse to rule on the appeal due to the lack of a specified object of appeal.

Art. 66 BGG

Used in the ruling to decide that no court costs shall be levied.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_544/2008/sst

Urteil vom 2. September 2008

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Parteien

X.________, Beschwerdeführerin,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Bern,

Amthaus, 3011 Bern

Gegenstand

Nichteintreten auf Strafanzeigen,

Beschwerde gegen das Schreiben der Staatsanwaltschaft des Kantons Bern

vom 22. Mai 2008.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Die Beschwerde in Strafsachen ans Bundesgericht ist nur zulässig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen ( Art. 80 Abs. 1 BGG ). Aus den diversen Eingaben der Beschwerdeführerin geht nicht klar hervor, gegen was sie beim Bundesgericht Beschwerde erheben will. Nachdem sie mit Schreiben des Bundesgerichts vom 18. Juni 2008 darauf hingewiesen wurde, dass vorliegend als Anfechtungsobjekt einzig die beigelegten Verfügungen der Staatsanwaltschaft Emmental Oberaargau vom 8./16. November 2007 und vom 28. Dezember 2007/3. Januar 2008 (in Verbindung mit dem Schreiben der Staatsanwaltschaft des Kantons Bern vom 22. Mai 2008) in Frage kämen und ihre Eingaben ohne ihren entsprechenden Gegenbericht bis zum 9. Juli 2008 folglich als Beschwerde gegen die erwähnten Verfügungen entgegengenommen würden (act. 4), erklärte die Beschwerdeführerin am 5. Juli 2008, nicht dagegen Beschwerde führen zu wollen (act. 7). Sie unterliess es jedoch, dem Bundesgericht ein (taugliches) Anfechtungsobjekt zu bezeichnen. Mangels Angabe eines solchen ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und der Staatsanwaltschaft des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. September 2008

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Schneider Arquint Hill