Appeal Dismissed for Failure to Submit Justified Decision
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complaint was filed with the Swiss Federal Tribunal regarding a decision made by the Zurich Cantonal Supreme Court concerning unlawful entry. The appellant submitted the complaint on May 1, 2013, but the Tribunal found that the underlying decision had been delivered only in dispositive form. Despite an invitation to provide a detailed written decision within a specified timeframe, the appellant failed to do so, subsequently leading to the Tribunal's decision to not consider the complaint. The appellant's additional submissions were submitted without the required written decision and were deemed insufficient for the Tribunal to take action. Consequently, the Tribunal ended the proceedings without imposing any legal costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 46 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 2 BGG; Appeal Dismissed for Failure to Submit Justified Decision: The appellant submitted the complaint on May 1, 2013, but the Tribunal found that the underlying decision had been delivered only in dispositive form. Despite an invitation to provide a detailed written decision within a specified timeframe, the appellant failed to do so, subsequently leading to the Tribunal's decision to not consider the complaint. The appellant's additional submissions were submitted without the required written decision and were deemed insufficient for the Tribunal to take action. Consequently, the Tribunal ended the proceedings without imposing any legal costs.
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not admitted because the procedural formalities (submission of the reasoned decision) were not met, as explicitly dictated in the final order via this article.
The court ruled not to impose court costs in the dispositive.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_542/2013
Urteil vom 30. September 2013
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich , Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Rechtswidrige Einreise,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 23. April 2013 (SB120499-O/U10).
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Die Beschwerdeführerin wandte sich am 1. Mai (Poststempel 2. Mai) 2013 mit einer Eingabe ans Bundesgericht, die sich gegen ein Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 23. April 2013 richtete.
Da sich herausstellte, dass das angefochtene Urteil erst im Dispositiv vorlag, erläuterte das Bundesgericht der Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 20. Juni 2013 die Sach- und Rechtslage und forderte sie auf, dem Bundesgericht innert 30 Tagen, nachdem sie den angefochtenen Entscheid in seiner begründeten Fassung erhalten habe, diesen einzureichen, ansonsten die Beschwerde unbeachtet bleibe. Gleichzeitig wurde sie eingeladen, die Beschwerde vom 2. Mai 2013 innert derselben Frist noch zu ergänzen (act. 8). Das Schreiben kam mit dem Vermerk "Annahme verweigert" ans Bundesgericht zurück. Die Annahmeverweigerung geht zu Lasten der Beschwerdeführerin, weshalb das Schreiben als zugestellt gilt.
In der Folge gingen am 25. Juni und 5. Juli 2013 zwei ergänzende Eingaben der Beschwerdeführerin beim Bundesgericht ein, denen verschiedene Unterlagen, nicht aber der begründete Entscheid beilagen (act. 9-12).
Nach den Erkundigungen des Bundesgerichts wurde die begründete Fassung des angefochtenen Entscheids am 28. Juni 2013 dem Verteidiger der Beschwerdeführerin zugestellt, weshalb unter Berücksichtigung des Fristenstillstands von Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG die Beschwerdefrist und damit auch die Frist gemäss Schreiben vom 20. Juni 2013 am 29. August 2013 abliefen. Innert dieser Frist ging der angefochtene Entscheid nicht ein. Folglich ist auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden.
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 30. September 2013
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Der Gerichtsschreiber: Monn