Failure to Pay Security for Costs and Appeal Inadmissibility
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA party submitted a complaint to the Swiss Federal Tribunal regarding a decision made by the St. Gallen Cantonal Court. The case involved a cost complaint where the party was required to pay a deposit for potential court costs. Despite being given multiple deadlines to submit the required payment of 2,000 CHF, the party failed to do so, leading the tribunal to indicate that it would not proceed with the case. Additionally, the tribunal decided to impose court costs on the complaining party for the proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 1 Satz, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Failure to Pay Security for Costs and Appeal Inadmissibility: Gallen Cantonal Court. The case involved a cost complaint where the party was required to pay a deposit for potential court costs. Despite being given multiple deadlines to submit the required payment of 2,000 CHF, the party failed to do so, leading the tribunal to indicate that it would not proceed with the case. Additionally, the tribunal decided to impose court costs on the complaining party for the proceedings.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to declare that the appeal will not be entered upon due to non-payment of the advance costs.
Used to impose the court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_528/2008/sst
Urteil vom 12. September 2008
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwältin Gesine Wirth-Schuhmacher,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Schützengasse 1, 9001 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Kostenbeschwerde,
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, Strafkammer, vom 16. April 2008.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Gerichtskosten zu leisten ( Art. 62 Abs. 1 Satz 1 BGG ). Der Beschwerdeführer ist damit zwar nicht einverstanden (act. 9), es ist aber nicht ersichtlich, dass besondere Gründe im Sinne von Art. 62 Abs. 1 Satz 2 BGG vorlägen, um auf den Vorschuss zu verzichten. Dem Beschwerdeführer wurden deshalb mit Verfügungen vom 30. Juni 2008 und 11. Juli 2008 eine Frist bis 18. August 2008 bzw. die in Art. 62 Abs. 3 BGG vorgeschriebene Nachfrist bis 29. August 2008 angesetzt, dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Der Kostenvorschuss wurde nicht geleistet. Auf die Beschwerde ist deshalb androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 12. September 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:
Schneider Arquint Hill