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6B_519/2012 KI-generiert

Timeliness of Appeal in Insurance Fraud Case.

Geschäftsnummer 6B_519/2012
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual accused of insurance fraud, who filed a complaint against a decision from the Cantonal Court regarding sentencing, claiming it was arbitrary. However, the complaint submitted to the Federal Tribunal was deemed untimely as it was filed after the expiration of the legal deadline, which included a period of suspension. Consequently, the Federal Tribunal did not entertain the complaint and determined that the individual must bear the court costs associated with the proceedings.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Timeliness of Appeal in Insurance Fraud Case: However, the complaint submitted to the Federal Tribunal was deemed untimely as it was filed after the expiration of the legal deadline, which included a period of suspension. Consequently, the Federal Tribunal did not entertain the complaint and determined that the individual must bear the court costs associated with the proceedings.

Schlagwörter

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Versicherungsbetrug Strafzumessung Verfahrenskosten Betrug Anspruchsdauer bei Versicherungsleistungen Dauer der Zuwiderhandlung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was dismissed because the appeal period was missed, leading to a decision not to enter upon the merits using this procedural rule.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the court costs on the appellant as part of the final ruling.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_519/2012

Urteil vom 12. September 2012

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hugo Werren,

Beschwerdeführerin,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Schützengasse 1, 9001 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Versicherungsbetrug; Strafzumessung; Willkür,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, Strafkammer, vom 10. Mai 2012.

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

1. Eine Beschwerde ans Bundesgericht ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ). Der angefochtene Entscheid wurde dem damaligen Vertreter der Beschwerdeführerin am 10. Juli 2012 zugestellt (Beschwerde S. 3 Ziff. 1.3). Unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes vom 15. Juli bis und mit 15. August 2012 gemäss Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG lief die Beschwerdefrist am 10. September 2012 ab. Die Beschwerde wurde erst am 11. September 2012 der Post übergeben und ist somit verspätet. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 12. September 2012

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Schneider

Der Gerichtsschreiber: Monn