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6B_513/2014 KI-generiert

Petitioner v. Cantonal Court of Appeals (Undue Delay)

Geschäftsnummer 6B_513/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by an individual against members of the local police, accusing them of simple bodily harm and abuse of office. After the prosecution closed the investigation citing the legality of police actions, the complainant sought a re-opening of the case, which was denied. Following this, the complainant filed a further appeal that was forwarded to a higher court, but he later claimed not to have received a decision made prior to his appeal. Consequently, he presented a complaint regarding procedural delay to the Federal Court, which found the appeal to be irrelevant as the underlying case had already been decided. As a result, the court declared the appeal as inadmissible and discontinued the matter.

Legislator-Regeste

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Art. 39 Abs. 3 BGG; Petitioner v. Cantonal Court of Appeals (Undue Delay): After the prosecution closed the investigation citing the legality of police actions, the complainant sought a re-opening of the case, which was denied. Following this, the complainant filed a further appeal that was forwarded to a higher court, but he later claimed not to have received a decision made prior to his appeal. Consequently, he presented a complaint regarding procedural delay to the Federal Court, which found the appeal to be irrelevant as the underlying case had already been decided. As a result, the court declared the appeal as inadmissible and discontinued the matter.

Schlagwörter

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Strafanzeige Polizeibeamter einfache Körperverletzung rechtlich geschütztes Interesse ungerechtfertigte Verzögerung der Strafverfolgung Rüge verfassungsmässiger Rechte

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 39 Abs. 3 BGG

Applied to order the publication of the decision in the Federal Gazette because the appellant did not indicate a domicile in Switzerland.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_513/2014

Verfügung vom 30. Juli 2014

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt , Binningerstrasse 21, 4001 Basel,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Rechtsverzögerung.

Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführer reichte am 8. Februar 2011 gegen Mitarbeiter der Kantonspolizei Basel-Stadt eine Strafanzeige wegen einfacher Körperverletzung und Amtsmissbrauchs ein. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren am 25. März 2013 infolge Rechtmässigkeit des polizeilichen Handelns ein. Der Beschwerdeführer stellte am 17. Oktober 2013 ein Gesuch um Wiederaufnahme. Die Staatsanwaltschaft teilte ihm am 28. Oktober 2013 mit, dass das Verfahren nicht wieder aufgenommen werde. Dagegen reichte der Beschwerdeführer am 15. November 2013 bei der Staatsanwaltschaft eine Beschwerde ein. Die Eingabe ging zuständigkeitshalber an das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt. Weil dieses angeblich noch nicht entschieden hatte, wandte sich der Beschwerdeführer mit Rechtsverzögerungsbeschwerde vom 13. Mai 2014 ans Bundesgericht.

Das Appellationsgericht hat indessen in der Sache bereits am 28. März 2014 entschieden. Dass der Beschwerdeführer angeblich am 13. Mai 2014 noch keine Kenntnis von diesem Entscheid hatte, ist für das vorliegende Verfahren unerheblich. Jedenfalls hat er kein rechtlich geschütztes Interesse an der Behandlung seiner Eingabe vom 13. Mai 2014. Das Verfahren ist als gegenstandslos abzuschreiben.

2. Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden.

3. Der Beschwerdeführer hat trotz Aufforderung kein Zustelldomizil in der Schweiz verzeigt. In Anwendung von Art. 39 Abs. 3 BGG wird die Verfügung im Bundesblatt publiziert.

Demnach verfügt das präsidierende Mitglied:

1. Das Verfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Diese Verfügung wird den Parteien (dem Beschwerdeführer durch Publikation im Bundesblatt) und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 30. Juli 2014

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Denys

Der Gerichtsschreiber: Monn