Applicant's Appeal on Legal Aid Denial Dismissed for Insufficient Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a legal challenge concerning the denial of free legal aid following the rejection of several appeals related to a criminal matter. The appeals had been dismissed by the cantonal court on the grounds that the appellant lacked the necessary standing to pursue a criminal appeal against a prior decision from a preliminary hearing. The appellant's claims regarding their victim status and a request for the presiding judge's disqualification were found to be insufficiently substantiated. Consequently, the Federal Tribunal ruled not to consider the appeal and denied the request for free legal aid, imposing court costs on the appellant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG; Applicant's Appeal on Legal Aid Denial Dismissed for Insufficient Substantiation: The appeals had been dismissed by the cantonal court on the grounds that the appellant lacked the necessary standing to pursue a criminal appeal against a prior decision from a preliminary hearing. The appellant's claims regarding their victim status and a request for the presiding judge's disqualification were found to be insufficiently substantiated. Consequently, the Federal Tribunal ruled not to consider the appeal and denied the request for free legal aid, imposing court costs on the appellant.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe ultimate order not to enter upon the appeal was based on the simplified procedure outlined in this article.
The final order denies the request for legal aid based on this article.
The final order imposes the court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_512/2009
Urteil vom 25. Juni 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Landgerichtspräsidium Uri, 6460 Altdorf UR,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Unentgeltliche Rechtspflege,
Beschwerde gegen die Entscheide des Obergerichts
des Kantons Uri, Zivilrechtliche Abteilung, vom 25. März 2009.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Beschwerde richtet sich gegen vier Entscheide des Obergerichts des Kantons Uri vom 25. März 2009, mit welchen vier Rekurse des Beschwerdeführers abgewiesen wurden, weil im Falle fehlender Legitimation ein strafrechtlicher Rekurs gegen eine Verfügung des Verhöramtes aussichtslos sei und die erste kantonale Instanz deshalb ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege habe abweisen dürfen (OG Z 08 18, 08 19, 08 20, 08 21). Mit der Frage seiner Legitimation befasst sich der Beschwerdeführer in der Begründung seiner Eingabe vor Bundesgericht nicht (Beschwerde S. 9 - 12). Diese genügt folglich den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Eine angeblich "wahrheitswidrige" Behauptung betreffend seine Opferstellung betrifft eine Verfügung vom Februar 2006 (Beschwerde S. 10 unten/11 oben), die von vornherein nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sein kann. Und schliesslich ist auch die Rüge, der Obergerichtspräsident hätte in den Ausstand treten müssen (Beschwerde S. 11 Mitte), nicht in einer nachvollziehbaren Weise begründet. Der Hinweis auf dessen "Nähe" zu gewissen Personen genügt nicht. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Uri, Zivilrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 25. Juni 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre Monn