Appeal Dismissed for Failure to Justify Reinstatement Petition
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the appellant filed a complaint regarding a request for reinstatement related to a simple bodily injury matter. The lower court had rejected the request for reinstatement on the grounds that the appellant did not present a valid reason for such reinstatement, nor was one evident from the case. The Federal Tribunal's jurisdiction was limited to addressing the issue of the unasserted reinstatement grounds, rather than delving into the substantive details of the case. Consequently, the Tribunal decided not to proceed with the appeal and ruled on related court costs and legal aid requests, which were also denied.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Appeal Dismissed for Failure to Justify Reinstatement Petition: The lower court had rejected the request for reinstatement on the grounds that the appellant did not present a valid reason for such reinstatement, nor was one evident from the case. The Federal Tribunal's jurisdiction was limited to addressing the issue of the unasserted reinstatement grounds, rather than delving into the substantive details of the case. Consequently, the Tribunal decided not to proceed with the appeal and ruled on related court costs and legal aid requests, which were also denied.
Schlagwörter
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not entertained based on this procedural provision for simplified inadmissibility.
Used to reject the application for legal aid.
Used to mandate that the financial situation of the appellant be considered when setting the court fee.
Used to impose court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_505/2009
Urteil vom 29. Juni 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Urs Bertschinger,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Wiederherstellung (einfache Körperverletzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, Strafkammer, vom 11. Mai 2009.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Im angefochtenen Entscheid wurde auf ein Wiederherstellungsgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten, weil dieser keinen Wiederherstellungsgrund geltend gemacht hatte und ein solcher auch nicht ersichtlich war. Im vorliegenden Verfahren kann sich das Bundesgericht ausschliesslich mit der Frage befassen, wie es sich mit dem nicht geltend gemachten Wiederherstellungsgrund verhält. Der Beschwerdeführer hätte sich gemäss Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG mit dieser Frage befassen müssen. Statt dessen legt er seinen Fall materiell dar, wozu sich das Bundesgericht heute nicht äussern kann. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ). Dem Beschwerdegegner ist keine Entschädigung auszurichten, weil er im Verfahren vor Bundesgericht keine Umtriebe hatte.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 29. Juni 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre Monn